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Pfarr- und Stiftskirche Liebfrauen Überwasser in Münster

Pfarr- und Stiftskirche Liebfrauen Überwasser
Luftbild der Überwasserkirche
Blick auf den Turm der Pfarr- und Stiftskirche Liebfrauen Überwasser
Choransicht Überwasserkirche
Westansicht mit mächtigem Glockenturm
Detailansicht Portal am Turm
Innenansicht Stiftskirche Liebfrauen Überwasser
Innenraum Überwasserkirche Münster
Blick zum Chor
Kreuz im Chor der Überwasserkirche
Innenraum Überwasserkirche, Blick zur Orgel
Orgel
Deckengewölbe Überwasserkirche
Deckengewölbe Überwasserkirche

Pfarr- und Stiftskirche Liebfrauen Überwasser
Luftbild der Überwasserkirche
Blick auf den Turm der Pfarr- und Stiftskirche Liebfrauen Überwasser
Choransicht Überwasserkirche
Westansicht mit mächtigem Glockenturm
Detailansicht Portal am Turm
Innenansicht Stiftskirche Liebfrauen Überwasser
Innenraum Überwasserkirche Münster
Blick zum Chor
Kreuz im Chor der Überwasserkirche
Innenraum Überwasserkirche, Blick zur Orgel
Orgel
Deckengewölbe Überwasserkirche
Deckengewölbe Überwasserkirche
Standort
Überwasserkirchplatz 4
48143 Münster
  • Denkmalschutz Denkmalgeschützt
  • Sanierung Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert
Baujahr:
1340-1346 / 14.-15. Jh. (Turm)
Epoche(n):
Gotik
Urheber*in:
Bauherr*in:

Der Name "Überwasser" der einstigen Damenstiftkirche erklärt sich aus dem Umstand, dass sie vor 1040 "trans aquas", vom Stadtkern aus gesehen jenseits der Aa, gegründet wurde.

Die Überwasserkirche (auch Liebfrauenkirche) stammt in ihrem heutigen Erscheinungsbild von 1340-46 und lehnt sich hinsichtlich ihrer Grundrissgestaltung an die ältere Minoritenkirche an.

Sechs schmale rechteckige Mittelschiffjoche bilden zusammen mit quadratischen Seitenschiffjochen den Hallenraum. Der für das Stadtbild charakteristische Glockenturm sucht in Westfalen hinsichtlich Größe und Gestaltungsqualtität seinesgleichen. Das Gliederungsprinzip des fünfgeschossigen Turmkolosses besteht in einer sich nach oben steigernden Auflösung der Wandstruktur. Auf ein kubisch-geschlossenes Sockelgeschoss folgt eine Auflockerung der Wandflächen durch Maßwerkblenden und schließlich der Ausklang in einem reich verzierten, oktogonalen Obergeschoss mit Ecktürmchen.

Der Turmhelm wurde 1708 durch einen Sturm abgeworfen und danach nicht wieder aufgesetzt. Das Westportal der Kirche schmücken Nachschöpfungen von 1903, die unter dem Eindruck der ausgegrabenen Originale entstanden.

Unter den Ausstattungsstücken der Kirche beeindrucken das Hochaltarbild mit der Himmelfahrt Mariens und der Alabastertaufstein, beides westfälische Arbeiten des 18. Jahrhunderts.

Autor*in: Stadt Münster
Text zuletzt geändert am 09.10.2024

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Architektur Öffentliche Gebäude Sakralbauten