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Im Fokus - Medienhafen Düsseldorf

Medienhafen Düsseldorf

Isometrie Medienhafen Düsseldorf (Grafik: Katharina Stangler)

Heute gilt der Medienhafen als ein gelungenes Beispiel für die Umwandlung ehemaliger Industrie- und Hafenflächen in urbane Lebensräume. Er zeigt architektonische Vielfalt und ist ein Symbol für den Strukturwandel.

Die Entwicklung des Medienhafens Düsseldorf

Der Medienhafen Düsseldorf hat sich seit den 1980er-Jahren von einem industriell geprägten Hafen zu einem vielseitigen urbanen Quartier entwickelt. Mit dem Rückgang der hafenwirtschaftlichen Nutzung leitete der Stadtrat 1974 die Neuordnung ein. Der Bau des Landtags NRW (1988 von Eller, Moser, Walter und Partner), unmittelbar am benachbarten Rheinufer, setzte mit seiner markanten Architektur einen bedeutenden städtebaulichen Impuls und markierte ebenso wie der 1982 errichtete Rheinturm von Harald Deilmann den Übergang zu einer neuen Entwicklungsphase, die wirtschaftliche und architektonische Aufwertung verband.

Das Gebiet wurde zu einem gemischt genutzten Stadtteil mit Büro-, Gewerbe-, Freizeit-, Gastronomie- und Wohnangeboten ausgebaut. Uferwege, Plätze und öffentliche Räume bilden wichtige Übergänge zwischen Stadt und Wasser. 

Heute gilt der Medienhafen als ein gelungenes Beispiel für die Umwandlung ehemaliger Industrie- und Hafenflächen in urbane Lebensräume. Er zeigt architektonischer Vielfalt und ist ein Symbol für den Strukturwandel hin zur modernen Dienstleistungsmetropole.

Architektonisch prägen Bauwerke mit internationaler Strahlkraft das Erscheinungsbild. Zu den markantesten zählen der Neue Zollhof von Frank O. Gehry (1999) und die Zwillingstürme des Hyatt Regency Hotels auf der Hafenspitze. Mit „The Cradle“ von HPP Architekten entstand 2023 ein wegweisendes Holz-Hybrid-Gebäude, das neue Maßstäbe beim nachhaltigen Bauen setzt und in die Zukunst weist.