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Abteikirche St. Ludgerus in Essen-Werden

Abteikirche St. Liudger in Essen-Werden
Ostansicht Abteikirche St. Liudger Werden
Ostansicht Stiftskirche in Essen-Werden
giebelansicht des Westwerks mit Maßwerkfenster, Abteikirche St. Liudger Werden
Nordseite Abteikirche St. Liudger Werden
Ehemaliges Hauptgebäude der Abtei
Torbau der ehem. Abtei
Torbau der ehem. Abtei
Kirchenschiff Blick nach Osten zum Altar
barocker Hochaltar aus dem 18. Jh.
Kircheninnenraum, Blick nach Westen zur Orgel
Orgel der Abteikirche St. Ludgerus
Blick ins Seitenschiff von St. Ludgerus
Seitenaltar
Kanzel in St. Ludgerus
Deckenansicht Kirchenschiff Abteikirche St. Liudger Werden
Blick in die Vierung
Blick in das Vierungsgewölbe
Krypta
Luidgerus-Schrein
Luidgerus-Schrein
Grundriss St. Ludgerus in Essen-Werden (1893)

Abteikirche St. Liudger in Essen-Werden
Ostansicht Abteikirche St. Liudger Werden
Ostansicht Stiftskirche in Essen-Werden
giebelansicht des Westwerks mit Maßwerkfenster, Abteikirche St. Liudger Werden
Nordseite Abteikirche St. Liudger Werden
Ehemaliges Hauptgebäude der Abtei
Torbau der ehem. Abtei
Torbau der ehem. Abtei
Kirchenschiff Blick nach Osten zum Altar
barocker Hochaltar aus dem 18. Jh.
Kircheninnenraum, Blick nach Westen zur Orgel
Orgel der Abteikirche St. Ludgerus
Blick ins Seitenschiff von St. Ludgerus
Seitenaltar
Kanzel in St. Ludgerus
Deckenansicht Kirchenschiff Abteikirche St. Liudger Werden
Blick in die Vierung
Blick in das Vierungsgewölbe
Krypta
Luidgerus-Schrein
Luidgerus-Schrein
Grundriss St. Ludgerus in Essen-Werden (1893)
Standort
Brückstraße
45239 Essen
  • Denkmalschutz Denkmalgeschützt
Baujahr:
799 / 1275 / 18. Jh. / 1897
Epoche(n):
Romanik, Barock, Historismus
Urheber*in:
Bauherr*in:

Oberhalb des Ruhrtals thront auf einer Anhöhe über Werden die Basilika St. Ludgerus. Über Jahrhunderte hinweg hat das Kloster das wirtschaftliche und kulturelle Leben der Umgebung geprägt. 799 gründete der friesische Missionar Liudger, der erste Bischof von Münster, das Benediktinerkloster Werden.

Verkehrsgünstig an einer Furt über die Ruhr gelegen, entwickelte sich der Ort Werden mit seinem Kloster rasch zu einem blühenden Städtchen, das 1317 die Stadtrechte erhielt. In der karolingischen Ringkrypta liegen die Gebeine des Hl. Liudger begraben. In der angeschlossenen Schatzkammer befindet sich mit dem Helmstedter Kreuz ein bedeutendes Kunstwerk des Übergangs von der ottonischen zur romanischen Plastik sowie mit dem Liudgerus-Schrein einer der wenigen barocken Reliquienschreine.

Seit der Säkularisierung der Reichsabtei diente sie als Pfarrkirche. Ab dem 18. Jahrhundert wurden neue Abteigebäude im barocken Stil errichtet, welche die Abtei als Residenz erscheinen lassen. Die Architektur der in Bruchstein errichteten und mit Mansarddach und Walmdächer gedeckten Gebäude wird im Bereich der Hauptzugänge durch Giebelfelder und Wappenembleme gesteigert. Der Haupttrakt ist durch ein monumental gegliedertes Mittelrisalit ausgezeichnet.

1993 wurde die Abtei von Papst Johannes Paul II. zu einer Basilica minor erhoben. Sie besitzt einen barocken Hochaltar und Gemälde des Werdener Malers Theodor Mintrop.

Noch heute ist das Land Nordrhein-Westfalen und nicht die Kirchengemeinde Eigentümer des Sakralbaus. Nach dem Krieg erhielt die weltberühmte Folkwang-Schule für Musik, Theater und Tanz in den fürstlich gestalteten Klostergebäuden ihren Sitz.

Autor*in: Route der Industriekultur / Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 14.03.2024

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Architektur Öffentliche Gebäude Sakralbauten