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Ruhrflutbrücke Ergste

Ruhrflutbrücke Ergste Ansicht Nord-Ost
Ruhrflutbrücke Ergste

Ruhrflutbrücke Ergste Ansicht Nord-Ost
Ruhrflutbrücke Ergste
Standort
Lindenufer
58239 Schwerte
  • Denkmalschutz Denkmalgeschützt
Baujahr:
1910
Epoche(n):
Urheber*in:
Bauherr*in:

Die Ruhrflutbrücke Ergste liegt in Verlängerung der denkmalgeschützten Eisenbahnbrücke Westhofen im Ruhrtal zwischen Westhofen und Ergste und bildet mit dieser eine funktionale Einheit. Sie ist Teil der 1910 eröffneten preußisch-hessischen Staatseisenbahn von Schwerte nach Iserlohn. Die Brücke ist auf zwei aus Natursteinquadern bestehenden Sockeln gegründet und überbrückt einen Durchlass in dem Hochdamm, der zur eigentlichen Ruhrbrücke führt. Ein geschlossener Damm wäre zu Überschwemmungszeiten zu sehr dem Druck der Hochwasser ausgesetzt. So steht diese Notumflutbrücke die meiste Zeit trocken und wird nur bei starkem Hochwasser von Wasser umspült.
Das Brückensystem ist ein anschauliches Dokument für den ingenieurmäßigen Brückenbau nach der Jahrhundertwende, der in erster Linie von der Einführung neuer Baustähle geprägt wurde und dadurch für eine Weiterentwicklung des Stahlbrückenbaus sorgte. Einfache Strebenzüge mit Pfosten- oder Rautenausfachungen lösten vielseitige Strebensysteme ab. Für weit gespannte Brücken wie auch bei der 400 Meter entfernten Eisenbahnbrücke Westhofen verwendete man aber weiter das bewährte Bogentragwerk.

Autor*in: Redaktion Baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 05.03.2014

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Ingenieurbau Verkehrsbauten
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