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Gasometer Oberhausen
Gasometer Oberhausen, © Thomas Robbin
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Objekte mit Videos

Im Fokus

Die Reihe „Baukunst im Fokus“ versammelt thematische Beiträge zu ausgewählten Bauwerken, Architektinnen und Architekten sowie aktuellen Entwicklungen der Baukultur in Nordrhein-Westfalen.

Im Mittelpunkt stehen sowohl historische als auch zeitgenössische Positionen, die exemplarisch für architektonische, künstlerische und gesellschaftliche Fragestellungen stehen.

Themenübersicht

Medienhafen Düsseldorf

Heute gilt der Medienhafen als ein gelungenes Beispiel für die Umwandlung ehemaliger Industrie- und Hafenflächen in urbane Lebensräume. Er zeigt architektonische Vielfalt und ist ein Symbol für den Strukturwandel.

Rokoko under Construction

Die Ausstellung „Rokoko under Construction – The Making of Schloss Augustusburg“ zeigt den jahrzehntelangen Entstehungsprozess eines der bedeutendsten Bauwerke dieser Epoche. Weitere Objekte des Rokoko auf baukunst-nrw.

Objektkommentare

Hauptbahnhof Oberhausen

Hauptbahnhof Oberhausen

"Die sehr schöne Beschreibung ist vielleicht um 4 Punkte zu ergänzen: Urheber ist Reichsbahnoberrat Karl Herrmann. da in dem Zeitraum vor 1934 bei der Reichsbahndirektion Essen auch ein Martin Herrmann tätig war, ist die Nennung des Vornamens sinnvoll. Eine Renovierungsabsicht hatte es 1914 nicht gegeben, seit 1902 bemühte sich die Stadt, einen Neubau durch die Reichsbahn zu erwirken. Bauherr des Umbaus zwischen 1994 und 1999 war nur in teilen die Stadt Oberhausen, überwiegend die Bahn als Eigentümerin, so auch für das Empfangsgebäude. Seit 2007 ist der Museumsbahnsteig zum Kulturbahnsteig geworden, ausgestattet mit einer hervorragenden Lichtinzenierung. Link: http://www.oberhausen.de/59C78FEA3BE845F2BC757CDD23648084.php"

Wasserturm Bommerholz

Wasserturm Bommerholz

"Ich kenne den Bommerholzer Wasserturm sehr gut, da ich in direkter Nähe aufgewachsen bin. Auffällig sind (anscheinend neu angebrachte) Mobilfunksender (???) die m.E. an diesem denkmalgeschützten Bauwerk nichts zu suchen haben. Schade- darf das überhaupt sein? "

Stiftsruine "Kleine Marienkirche" Lippstadt

Stiftsruine "Kleine Marienkirche" Lippstadt

"Ich störe mich an dem Eingangswort 'Trotz …': In dem hochmittelalterlichen Bauboom, in dem auch diese Kirche errichtet wurde, gab es eine stürmische Stilentwicklung, während die Bauzeiten sich oft auf Jahrzehnte streckten. Daher war es normal, wenn eine Kirche – wie auch diese – romanisch begonnen, frühgotisch weitergebaut, schließlich mit hochgotischen Bauteilen vollendet wurde. Irgendwann fand man alte Gebäudeteile altmodisch, oder ersetzte sie durch geräumigere. Chöre sollten Platz für ausufernde Zeremonien bieten, Kirchenschiffe für die Bevölkerungszunahme der Gemeinden. Zudem baute man oft ohne genauen Plan, und genaue statische Berechnungen gab es noch gar nicht. Daher ist so manches Bauwerk teilweise eingestürzt, manchmal schon als Neubau, manchmal nach Jahrhunderten. Der Ersatz sollte stabiler werden als der Problembau, musste sich also von dem eingestürzten unterscheiden. Aber auch nach Bränden ersetze man meist nicht originalgetreu, sondern lieber nach der neuesten Mode. Hier bei der Lippstädter Stiftkirche ist der Nonnenchor eindeutig der älteste Teil, aber in seiner Funktion ungewöhnlich; normalerweise verfolgten die Nonnen von einer Westempore aus die im Ostchor von Priestern gehaltene Messe. Und die Stilverteilung der Fenster der Halle irritiert: Das südliche Ostfenster ist romanisch. Die Fenster der Südwand werden nach Westen Schritt für Schritt moderner, aber an der Nordwand erscheint das westlichste Joch wieder sehr altertümlich. "

Lore-Lorentz-Berufskolleg

Lore-Lorentz-Berufskolleg

"Ein Schulgebäude, das man mit Freude betritt und wo man gerne verweilt, ist zum visuellen Magneten im Stadtteil geworden und für unsere Schulgemeinde der Lore-Lorentz-Schule ein spürbarer Punkt der Identifikation. Angelika Pick, Schulleiterin"

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