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St. Martini Münster

Choransicht St. Martini von Osten
Westansicht mit Turm
St. Martini in Münster, Luftbild von Norden
St. Martini in Münster, Luftbild von Osten
Südseite St. Martini Langhaus mit Turm
Blick in den Kirchenraum durch Eingangsportal
Innenraum St. Martini, Blick zum Chor nach Osten
Innenansicht Chor
Innenraum St. Martini, blick zum Eingang nach Westen
Sternengewölbe im Chor von St. Martini

Choransicht St. Martini von Osten
Westansicht mit Turm
St. Martini in Münster, Luftbild von Norden
St. Martini in Münster, Luftbild von Osten
Südseite St. Martini Langhaus mit Turm
Blick in den Kirchenraum durch Eingangsportal
Innenraum St. Martini, Blick zum Chor nach Osten
Innenansicht Chor
Innenraum St. Martini, blick zum Eingang nach Westen
Sternengewölbe im Chor von St. Martini
Standort
Neubrückenstr.
48143 Münster
  • Denkmalschutz Denkmalgeschützt
Baujahr:
1180 / 1380 / 1480
Epoche(n):
Romanik, Gotik
Urheber*in:
Bauherr*in:

Die St.-Martini-Kirche in Münster ist eine der ältesten römisch-katholischen Kirchen der Stadt, die um 1180 unter dem Patrozinium des Heiligen Martin errichtet wurde. Im Zuge der Stadterweiterung im 12. Jahrhundert entstanden mehrere neue Pfarrkirchen, darunter St. Martini im Nordosten der Stadt. Ursprünglich wurde die Kirche als dreischiffige Basilika mit Westturm erbaut, von der heute nur noch der untere Teil des romanischen Turms erhalten ist.

Im Mittelalter wurde das Langhaus durch eine Hallenkirche ersetzt, der um 1380 ein Langchor hinzugefügt wurde. Der Turm der Martini-Kirche erhielt um 1480 zwei zusätzliche, mit Figuren verzierte Stockwerke im gotischen Stil und um 1760 eine barocke Haube, die Johann Conrad Schlaun zugeschrieben wird. 1906 wurde das gotische Turmobergeschoss mit 20 Statuen versehen, die eine Größe von bis zu 2,50 Metern haben und von Bildhauern aus Münster stammen. Die vier Evangelisten Johannes, Lukas, Markus und Matthäus des Bildhauers Arnold Kramer stehen jeweils an den Turmecken.

Besonders beeindruckend sind das Sternengewölbe im Chor aus dem 14. Jahrhundert und der Kirchenschatz, der u. a. wertvolle Silberleuchter des 18. Jahrhunderts umfasst. 2007 wurde St. Martini mit den Gemeinden St. Lamberti, St. Ludgeri und Aegidii zur neuen Pfarrgemeinde St. Lamberti zusammengelegt. Seit der Fusion dient die Kirche St. Martini als Jugendkirche des Bistums Münster, in der sowohl tägliche Angebote als auch spezielle Veranstaltungen wie „Ask the Bishop“ und Jugendgottesdienste stattfinden.

Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 10.10.2024

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Architektur Öffentliche Gebäude Sakralbauten
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