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Wallfahrtskapelle St. Johannes Nepomuk

Wallfahrtskapelle St. Johannes Nepomuk
Rückansicht der Wallfahrtskapelle mit Sakristei
Wappenkartusche über Hauptportal der Kapelle

Wallfahrtskapelle St. Johannes Nepomuk
Rückansicht der Wallfahrtskapelle mit Sakristei
Wappenkartusche über Hauptportal der Kapelle
Standort
Delbrücker Straße
Rietberg
  • Denkmalschutz Denkmalgeschützt
Baujahr:
1747/48
Epoche(n):
Barock
Urheber*in:
Bauherr*in:

Am Ende des seit 1723 bestehenden Johanneswegs – ein Prozessionsweg mit sieben Bildstöcken, die Szenen aus dem Leben des Heiligen Johannes Nepomuk zeigen – ließ Gräfin Maria Ernestine von Kaunitz-Rietberg 1747/48 neben der Statue des heiligen Johannes Nepomuk die barocke Wallfahrtskapelle errichten.
Der Entwurf für die Kapelle stammt von einem unbekannten Meister aus Mähren (heutiges Tschechien) und wurde von dem Maurermeister Franziskus Falcke ausgeführt.
An die barocke Kapelle auf nahezu ovalem Grundriss (mit leicht konvexen Ausschwingungen) ist eine Sakristei angegliedert. Der Chorraum der Kapelle ist von einer kleinen, zurückgezogenen Zeltkuppel bedeckt, die zu den Giebeltraufen in aufschwingenden Ausläufern endet. Die Sakristei ist mit einem Dachreiter mit Glocke versehen und über dem Hauptportal im Osten ist die bleierne Wappenkartusche des Hauses Kaunitz-Rietberg angebracht. Der Backsteinbau wurde aufgrund mangelnder finanzieller Mittel nicht verputzt – dies geschah erst 1979 im Zuge von Restaurierungen.
Der Innenraum ist mit buntfarbigem Stuckmarmor gegliedert und im ovalen Kuppelgewölbe mit Stuckdekor des Künstlers Johann Heinrich Föhr ausgestattet.
An der Westwand steht der Altar (von Joseph Guidobald Licht) mit der auf dem Totenbett liegenden Figur des Johannes Nepomuk, gerahmt von Säulen und bekrönt mit einer unvollständigen Figur des Heiligen in einer Glorie.

Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 01.08.2012

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