St. Johannes Evangelist Stockkämpen

Gesamtansicht Kirche und Friedhofskapelle in Stockkämpen

Friedhofskapelle, ehem. Mausoleum

Außenansicht St. Johannes Evangelist

Ansicht Eingangsseite St. Johannes Evangelist

Seitenansicht St. Johannes Evangelist

Außenansicht Chor St. Johannes Evangelist

Innenansicht St. Johannes Evangelist

Blick auf Gewölbe und Altar St. Johannes Evangelist

St. Johannes Evangelist und Friedhofskapelle in Stockkämpen

Eichenweg 24, 33790 Halle

Legende für Merkmale

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denkmalgeschütztes Objekt Dieses Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert.

1690-96

Barock
Historismus

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Objekte gesamt: 2010

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St. Johannes Evangelist und Friedhofskapelle in Stockkämpen

Da die ortsansässigen Familien von Korff gen. Schmising und von Wendt mitten in der weitestgehend protestantischen Grafschaft Ravensberg katholisch blieben, wurde 1672 die katholische Enklave Stockkämpen im Haller Stadtteil Hörste gegründet. In den Jahren 1690-96 wurde die kleine katholische Pfarrkirche St. Johannes Evangelist errichtet, die bis 1848 von Franziskanern betreut wurde..
Die schlichte Saalkirche von drei Jochen Länge wurde aus geschlemmtem Bruchstein gebaut und mit einem Dachreiter besetzt. Der Kircheninnenraum ist von Gurtbögen überspannt und schließt mit einem eingezogenen, fünfseitig geschlossenen Chor ab. Der Chorbogen wurde 1913 mit Medaillons mit Evangelistendarstellungen bemalt.
Der Sakralbau ist mit einer barocken Ausstattung, darunter ein aufwendig gestalteter Hauptaltar (um 1715), versehen. Die Glasfenster mit Figuren und Wappenmedaillons bestehen aus, in Westfalen seltener, gedruckter Grisailleverglasung und wurden im Jahre 1886 eingefügt.
An St. Johannes grenzt ein Friedhof mit einem neugotischen Mausoleum an, welches jetzt als Friedhofskapelle genutzt wird. Errichtet wurde das mit einer in Spitzbögen geöffneten Vorhalle versehene Mausoleum 1841/42 für die Familie von Korff gen. Schmising und das Grab des Dichters Friedrich Leopold Graf zu Stolberg. Die Entwürfe dazu stammen von Friedrich August Ritter.
Im umgebenden Wald wurde 1760/70 ein Wegesystem mit Bildstöcken für Andachten und Prozessionen, ein sogenannter Pfarrbusch, geschaffen.

Autor: Redaktion baukunst-nrw
Zuletzt geändert am 14.01.2013

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