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Haltestelle Schadowstraße (Wehrhahnlinie Düsseldorf)

Haltestelle Schadowstraße, Bahnsteig mit Intallation
Haltestelle Schadowstraße, Verteilerebene
Haltestelle Schadowstraße, Rolltreppen
Haltestelle Schadowstraße, Bahnsteig
LED Projektion "Turnstile"

Haltestelle Schadowstraße, Bahnsteig mit Intallation
Haltestelle Schadowstraße, Verteilerebene
Haltestelle Schadowstraße, Rolltreppen
Haltestelle Schadowstraße, Bahnsteig
LED Projektion "Turnstile"
Standort
Schadowstraße
40212 Düsseldorf
  • Auszeichnung Ausgezeichnet
Baujahr:
2007-2016
Epoche(n):
Gegenwart
Urheber*in:
Ursula Damm (Künstlerische Gestaltung)
Heike Klussmann (Künstlerische Konzeption)
netzwerkarchitekten GmbH (Gesamtkonzeption, Architektur)
Bauherr*in:

Die Haltestelle Schadowstraße liegt zwischen Pempelforter Straße und Heinrich-Heine-Allee auf der neu eingerichteten Wehrhahnlinie und bietet Anschluss an das nördliche Stadtzentrum. Die Bauarbeiten begannen 2008, die Eröffnung fand am 20. Februar 2016 statt. Während der Planungsphase für die Wehrhahnlinie trug die Haltestelle noch den Namen Jan-Wellem-Platz. Da die Linie jedoch der Führung der Schadowstraße angepasst wurde und sich somit weiter vom Jan-Wellem-Platz entfernte wurde die Haltestelle im Laufe der Planungen umbenannt.
Die Haltestelle wurde durch netzwerkarchitekten realisiert, das künstlerische Gesamtkonzept der Wehrhahnlinie stammt von Heike Klussmann. Zudem realisierte Ursula Damm ein gesondertes künstlerisches Projekt für die Schadowstraße.

Zugang zur Haltestelle gewähren entlang der Schadowstraße drei Treppenzugänge und eine Aufzugsanlage. Der westliche Zugang führt über eine durch Rolltreppen ergänzte Treppenanlage auf eine Verteilerebene. Diese Ebene verbindet die Oberfläche mit dem 90 Meter langen Seitenbahnsteig. Der Bahnsteig ist vor allem durch die künstlerische Gestaltung Ursula Damms geprägt. Ihre Werk „Turnstile“ ist eine interaktive LED-Installation. Diese Installation projiziert in Echtzeit die Bewegungen der Passanten an der Oberfläche auf eine große Projektionsfläche. Durch ein Computerprogramm werden die Bilder verfremdet, sodass ein Bild kleiner, virtueller Lebewesen entsteht. Der Rest des U-Bahnhofes ist mit blauen Platten verkleidet. Diese spiegeln das Treiben im Bahnhof wieder. Ein Oberlicht sorgt für direkte Beleuchtung des Bahnhofs. Es ist an der Oberfläche zwischen mehreren Sitzmöbeln auf Höhe der Aufzüge integriert. Durch die LED-Projektion Turnstile öffnet sich im Inneren somit eine zweite Realität. Diese spiegelt die Wirklichkeit der Außenwelt in der zweiten Realität der Unterwelt wieder.

Weitere Informationen zum künstlerischen Werk finden Sie auf der Seite Kunst und Bau in NRW:

Turnstile

Informationen zur Wehrhahnlinie auf baukunst-nrw

Weitere Informationen zu den einzelnen Stationen:
Pempelforter Straße
Heinrich-Heine-Allee
Benrather-Straße
Graf-Adolf-Platz
Kirchplatz

Auszeichnungen:

  • Auszeichnung guter Bauten 2017 (BDA Düsseldorf), Auszeichnung

Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 17.10.2025

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Ingenieurbau Verkehrsbauten
Architektur Öffentliche Gebäude Verkehrsbauten (Bahnhöfe, Flughäfen)