32369 Rahden
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Denkmalgeschützt
- Baujahr:
- 17. Jh.
- Epoche(n):
- Urheber*in:
- Bauherr*in:
Der Museumshof Rahden ist eine vollständig eingerichtete Bauernhofanlage, die zeigt wie das Landleben im 19. Jahrhundert aussah. Alle Gebäude sind in der überlieferten Weise eingerichtet und mit altem Hausrat ausgestattet.
Mit großer Sorgfalt wurden alle Geräte für die Flachsbearbeitung hergerichtet; denn dieses Hausgewerbe war in Rahdener Land bis zur Mitte des vorigen Jahrhunderts eine wichtige Erwerbsquelle. Im Lütken Hus zeigen die Dauerausstellungen „Vom Flachs zum Leinen“ die Leinenerzeugung und die bäuerliche Kleidung im alten Amt Rahden.
Mehrmals im Jahr finden an Sonn- und Feiertagen Mahl- und Backtage statt. An allen Mahl- und Backtagen ist die Rossmühle in Betrieb, im alten Steinofen aus dem 16. Jahrhundert wird Brot und Butterkuchen gebacken und auf dem Gelände werden verschiedene alte bäuerliche Ernte- und Handwerksarbeiten gezeigt. Auf Anmeldung wird für Gruppen, wie z.B. Schulklasse, Kindergeburtstage sowie Erwachsenengruppen, museumspädagogische Angebote, wie Backen, Blaudruck, Imkern, Materialerkundung, Spinnen und Weben, angeboten. Eine Führung ist ebenfalls auf Anmeldung möglich.
Autor*in: Stadt Rahden
Text zuletzt geändert am 29.07.2008
Der Museumshof stand ursprünglich in Sielhorst bei Rahden. Das Haupthaus stammt von 1689,das Kammerfach wurde 1789 erneuert. Der Hof gehörte der Familie Kolkhorst. Er wurde 1966 in Rahden zum Museumshof. (Meine Großmutter wurde dort 1869 geboren)