Gesamtansicht des Luentec-Towers

Blick vom Fuß des Towers

Luentec-Tower Zeche Minister Achenbach

Zeche Minister Achenbach / LÜNTEC-Tower

www.minister-achenbach.de

Heinrichstraße, 44536 Lünen

Legende für Merkmale

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IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

IconObjekt der Route der Wohnkultur

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Dieses Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert.

1897/1995

Gegenwart

Luigi Colani

Gebrüder Stumm GmbH

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Objekte gesamt: 2010

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Zeche Minister Achenbach / LÜNTEC-Tower

Es hat viel Aufsehen erregt - das "Colani-Ei" auf dem Fördergerüst der ehemaligen Zeche Minister Achenbach. Und wie immer man dazu steht, ob man es für Kunst oder für ein zufällig auf dem Fördergerüst gelandetes Ufo hält, das 300 m² große, ellipsenförmige Büro aus Kunststoff ist heute Wahrzeichen des Technologiezentrums LÜNTEC.
Damit hat der Star-Designer Luigi Colani einen Anziehungspunkt geschaffen, denn ob man es mag oder nicht, gesehen haben muss man es. Und ohne Zweifel weist es auf die veränderte Nutzung der Zechenbauten hin.
In dem ehemaligen Kauen und Verwaltungsgebäude der Schachtanlage 4 von Minister Achenbach ist heute das Technologiezentrum untergebracht. Hauptthema hier ist Umwelt und Verpackung. Gleich nebenan im alten Torhaus lädt ein Café die Besucher zur Ruhepause ein. Und wo einst die Kumpel ihre Autos parkten, entsteht schrittweise eine Wohnanlage mit Mietwohnungen und Eigenheimen.
Das Gesamtkonzept der Anlage verwirklicht die Integration von Technologiezentrum, Wohnungsbau und Landschaftsentwicklung, denn auch die Umgebung mit der Bergehalde Achenbach ist in die Planung einbezogen.
Der erste Schacht der Zeche, die ihren Namen von dem preußischen Handelsminister Heinrich von Achenbach erhielt, wurde ab 1897 abgeteuft und ging drei Jahre später in Betrieb. Schacht 4, der heute Träger des Colani-Eis ist, entstand nach dem Ersten Weltkrieg und brachte 1924 die erste Kohle ans Licht. In den 1960er Jahren verlor die Anlage 3/4 ihre Funktion als Förderstandort, da die Kohlenkrise zu Rationalisierungen zwang.
Minister Achenbach wurde anschließend bis 1990 Ausbildungsstätte für Lehrlinge.

Autor: Route Industriekultur/ Redaktion baukunst- nrw

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