Neubau Stadtbahnhaltestelle Zoo/Flora

Riehler Straße, Köln

2010

Gegenwart

Licht Kunst Licht AG
(Lichtplanung)
Seitz Stahl- und Metallgestaltung GmbH
(Stahlbau)
Hochtief Construction AG
(Generalunternehmer)
Rübsamen + Partner. Architekten BDA Ingenieure
(Architektur / Statik)

Stadt Köln

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Objekte gesamt: 2010

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Neubau Stadtbahnhaltestelle Zoo/Flora

Die Stadtbahnhaltestelle Zoo/Flora in Köln an der Riehler Straße wurde 2010 mit einer skulpturalen Form in einem kräftigen Orangeton neu gestaltet. Das von den Architekten Rübsamen + Partner aus Bochum entworfene charakteristische Bauwerk ist durch die prägnante Großform eines geschwungenen Ovals gekennzeichnet. Dieses setzt sich an der Nordseite aus der u-förmigen 70 Meter langen Bahnsteigüberdachung und im Süden aus der u-förmigen Fußgängerüberführung zusammen. Beide Elemente öffnen sich zueinander, so dass die neue 50 Meter lange oberirdische Stadtbahnhaltestelle Zoo/Flora in die Mitte des Ovals rückt. Die Gesamtform wird zusätzlich durch die angehobenen Enden der U-Formen betont.
Die barrierefreie Fußgängerüberführung formt sich als drei Meter breite und 130 Meter lange Rampe u-förmig über die Bahntrasse hinweg. Ihren Hochpunkt erreicht die als nahtgeschweißte Stahlkonstruktion ausgeführte Rampe im südlichen Bereich oberhalb der Schienen und neigt sich dann mit einem gleichmäßigen Gefälle wieder bis zum Bahnsteig.
Die Überdachung der Bahnsteige wird im Norden über die Gleise in die
Höhe geführt und durch wenige filigrane Stützen gehalten. Die Stützen sind jeweils an den Straßenseiten der Bahnsteige angebracht und integrieren sich optisch in die gläserne Einfriedung der Wartebereiche. Auf der Oberseite wurde eine Abdeckung aus pulverbeschichteten Aluminiumblechen montiert. Das Raumfachwerk des Tragwerks besteht aus pulverbeschichteten Streckmetallrahmen.
Die Farbbeschichtung wurde in einem kräftigen orange-ocker ausgeführt. Durch die nächtliche Beleuchtung des Daches ist das Bauwerk von weitem und von oben gut zu erkennen. Geschützt werden die Bahnsteige beidseitige von hohen Glasfronten mit Tiermotiven aus Metall.

Autor: Redaktion baukunst-nrw

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