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Klosterkirche Neuwerk

Klosterkirche Neuwerk
Blick auf den Glockenturm
Kreuzigungsgruppe
Außenansicht Kreuzgang
Innenansicht der Klosterkirche mit Blick in den Chor
Grundriss der Klosterkirche Neuwerk

Klosterkirche Neuwerk
Blick auf den Glockenturm
Kreuzigungsgruppe
Außenansicht Kreuzgang
Innenansicht der Klosterkirche mit Blick in den Chor
Grundriss der Klosterkirche Neuwerk
Standort
Dammer Straße 157
41066 Mönchengladbach
  • Denkmalschutz Denkmalgeschützt
Baujahr:
1130/35, nach 1160, um 1175
Epoche(n):
Romanik
Urheber*in:
Bauherr*in:
Internet:
www.klosterkirche-neuwerk.de

Kirche des ehemaligen Benediktinerinnenklosters, heute der Salvatorianerinnen.
Geostete, dreischiffige, rippengewölbte Pfeilerbasilika mit Chorjoch unter Sterngewölbe und Halbrundapsis. Satteldach über dem rippengewölbten Mittelschiff. In Grund- und Aufriss deutlich abgesetzter zweigeschossiger Westemporenbau mit einem Eckturm. Tuffsteinkirche, Wandgliederungen aus Gesimsen, Lisenen, konsolengestützten Bogenfriesen, Rund-, Rundbogen- und ‚modernisierten‘ Kleeblattfenstern.
Die erste Kirche (1130/35, Bau I = ‚oratorium novum‘) ist eine vierjochige, flachgedeckte Pfeilerbasilka mit eingezogenem kreuzgratgewölbtem Chor und abgesetzter Apsis. Reste des Baus I haben sich in der Außenwand des Nordschiffs bzw. der Chornordwand erhalten.
Um 1160 entsteht unter Niederlegung des Südschiffs und der südlichen Hochwand ein neuer dreischiffiger, aus dreijochigem Mittelschiff mit Chorgeviert und Apsis bestehender Neubau (Bau II). Mittel- und Seitenschiffe sind flach eingedeckt, der Chor erhält ein Kreuzgratgewölbe. Das Mittelschiff des Baus I dient nach seiner Erhöhung um einen Obergaden als nördliches Seitenschiff. Bis auf zwei Durchlässe bleibt es vom neuen Mittelschiff baulich getrennt.
Um 1175 entsteht im Westen ein zweigeschossiger Emporenbau mit Flankentürmen (Bau III). Das Erdgeschoss zeigt von vier Pfeilern getragene Kreuzgratgewölbe und dient als abgeschlossener Kapitelsaal, das Obergeschoss als dreischiffige, zum Mittelschiff offene Stufenhalle (Nonnenempore). Die zweigeschossigen Türme über quadratischem Grundriss tragen Rautendächer. 1249 taucht erstmals die Bezeichnung ‚novum opus‘ auf.
Ende des 13. Jh. wird das Nordschiff gewölbt, um 1400 der Nordturm zurückgebaut, 1475-91 erhalten Langhaus und Empore Kreuzrippengewölbe. Weitere bauliche Eingriffe folgen aufgrund kriegs- und altersbedingter Schäden. Ab 1870 reromanisiert Julius Busch den Bau, wobei er u. a. das Südschiff bis zur Apsis verlängert und den verbliebenen Turm um ein Geschoß erhöht. Ab 1967 senkt man den Kirchenboden ab und gibt der Kirche ihr romanisches Gepräge zurück. Die Westempore erhält eine neue Flachdecke über dem nun zum Mittelschiff geöffneten Erdgeschoss. 1991/94 folgt eine umfangreiche Fassadensanierung, 2004/05 eine Teilsanierung im Innern.

Autor*in: Dr. Karl-Heinz Schumacher
Text zuletzt geändert am 17.03.2008

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Architektur Öffentliche Gebäude Sakralbauten
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