baukunst-nrw

Neulandbrücke Leverkusen

Brücke in Stahlfachwerkkonstruktion
Geh- und Radweg
Detail Brückenauflager
Aufsicht vom Brückenfuß

Brücke in Stahlfachwerkkonstruktion
Geh- und Radweg
Detail Brückenauflager
Aufsicht vom Brückenfuß
Standort
Rheinallee
51373 Leverkusen

Die Neulandbrücke ist eine für die Landesgartenschau 2005 errichtete Fussgängerbrücke, die über die Rheinallee führt und so den Fussweg vom Landesgartenschaugelände zum Rheinufer bildet.
Die Brücke ist eine 160 Meter lange 3-Feldträger-Konstruktion mit Feldweiten von 39 Metern, 45 Metern und 39 Metern.
Die Fachwerkkonstruktion aus Stahl bietet dem Betrachter durch ihre doppelt geschwungene Form immer neue Perspektiven. Die Neulandbrücke ist, wie der größte Teil des Gartenschaugeländes auf einer ehemaligen Deponie erbaut. Diese Deponie ist nach ihrer langwierigen Sanierung mit einer Oberflächenabdichtung versehen worden, was für die Gründung der Brücke spezielle Anforderungen mit sich brachte.
So ist die 100 Tonnen schwere Brücke auf lediglich vier Fundamenten gegründet, die durch bis zu 24 Meter tief reichende Pfahlgründungen gestützt werden. Durch diese Konstruktion erreicht man, dass die Abdichtungsschicht der Deponie nur an wenigen Stellen durchdrungen werden musste. Die Beleuchtung der Brücke erfolgt über in die Handläufe integrierte Leuchtdioden.

Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 17.09.2007

Objektkommentare

Kategorien

Ingenieurbau Verkehrsbauten