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Haus Kolvenburg

südöstliche Ansicht der Fassade von Haus Kolvenburg
Luftbild Haus Kolvenburg
Blick von oben auf das Haus Kolvenburg
Haus Kolvenburg in der umgebenden Landschaft
Ansicht von Westen
nordwestliche Fassadenansicht

südöstliche Ansicht der Fassade von Haus Kolvenburg
Luftbild Haus Kolvenburg
Blick von oben auf das Haus Kolvenburg
Haus Kolvenburg in der umgebenden Landschaft
Ansicht von Westen
nordwestliche Fassadenansicht
Standort
An der Kolvenburg 3
48727 Billerbeck
  • Denkmalschutz Denkmalgeschützt
  • Sanierung Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert
Baujahr:
13. Jh. (Ursprungsbau) / 15. und 16. Jh. (Aus- und Umbauten) / 1958-1975 (Sanierung)
Epoche(n):
Gotik, Renaissance
Urheber*in:
Bauherr*in:
Internet:
www.kolvenburg.de

Das Haus Kolvenburg ist eine ehemalige Wasserburg in Billerbeck, die heute als Kulturzentrum genutzt wird.

Erstmals erwähnt wird das Haus Kolvenburg im Jahr 1246 als Sitz der Ministerialen von Billerbeck. In der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts ging es an die Familie Colve über. Nach zahlreichen Besitzerwechseln über die Jahrhunderte erwarb der Freiherr von Twickel im 19. Jahrhundert das Haus Kolvenburg, dessen Familie es bis heute besitzt. Eine Umfangreiche Restaurierung des im 20. Jahrhundert stark verfallenen historischen Baus ließ der Kreis Coesfeld in den Jahren 1958 bis 1976 vornehmen. Nachdem die Familie von Twickel das Gebäude 1966 an den Kreis Coesfeld verpachtet hatte, wurde dort das heutige Kulturzentrum gegründet.

Aus dem ersten Bau des 13. Jahrhunderts ist durch vielfachen Umbau – die Forschung geht von bis zu 10 Bauphasen aus – das heutige Haus entstanden. Den Ausgangspunkt bildete ein zweigeschossiger turmartiger Bau, an den später ein Anbau im Nordosten angefügt wurde. Diese wurden im Anschluss erhöht und in ihren Geschossdecken aneinander angepasst. Weitere bauliche Veränderungen folgten in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Im Zuge dieses Umbaus erhielt das Gebäude auch sein auffälliges doppelseitiges Krüppelwalmdach. Weder die Wirtschaftsgebäude noch die Vorburg haben sich erhalten.

Der viergeschossige Bau besteht überwiegend aus Bruch- und Werkstein, mit Ausnahme des niedrigeren Anbaus im Süden, der in Backstein ausgeführt wurde. Im Inneren finden sich auf jeder Etage jeweils vier Räume, in denen sich zwei gotische Sandsteinkamine sowie ein Kamin mit Beschlagwerkrahmen aus dem Jahr 1596 erhalten haben.

Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 19.12.2017

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Kategorien

Architektur Öffentliche Gebäude Schlösser/Burgen/Stadtbefestigungen