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Wohn- und Geschäftshaus Hanse Carré

Wohn- und Geschäftshaus Hanse Carré
Eckansicht
Seitenansicht
Blick auf die Dachetage

Wohn- und Geschäftshaus Hanse Carré
Eckansicht
Seitenansicht
Blick auf die Dachetage

Das Areal unmittelbar neben der Stubengasse in Münster wurde durch ein Einkaufs- und Baukonzept mit kleingliedriger Bebauung und Fassadengestaltung ergänzt.
Zwei giebelständische Häuser, die scheinbar mit einem gläsernen Pavillon „zusammengehalten“ werden, wirken in ihrer Dimension wie eine moderne Interpretation der historischen Umgebung.
Im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss wurden Verkaufsräume eingerichtet. Als Besonderheit sind die Dachetagen über dem zweiten Obergeschoss in Form von acht eigenständigen Wohnhäusern mit Satteldach ausgebaut. Die Häuser auf dem Dach sind nach außen in die mehrgeschossige Fassade integriert, während sie auf der Dachebene zum Blockinneren als Einfamilienhäuser fungieren und mit eigenem Eingang und zugehörigem privatem Freiraum ausgestattet sind.
Das Wettbewerbsziel „Neue Wege schaffen“ wurde durch die Ergänzung der mittelalterlichen Wegesysteme erreicht, so dass hochwertige Fußwegebeziehungen entstanden. Besonders attraktive Wegebeziehungen entstehen durch die Aufwertung aller Fassaden zu Fronten.
Diese neu geschaffenen kleinteiligen Wegeverbindungen in Kombination mit der hochwertigen Nutzungsstruktur bilden ein stadträumliches Gefüge mit zahlreichen Blickbeziehungen und hoher Aufenthaltsqualität.

Zusammen mit dem benachbarten Projekt Stubengasse Münster gewann das Hanse Carré den Städtebau Preis 2010.

Auszeichnungen:

  • Deutscher Städtebaupreis 2010 (DASL / Wüstenrot-Stiftung), Auszeichnung
  • Westfälischer Preis für Baukultur 2010 (LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen, Westfalen-Initiative), Auszeichnung

Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 24.08.2021

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