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Markuskapelle Altenberg

Markuskapelle Altenberg
Markuskapelle Altenberg
Markuskapelle Altenberg
Markuskapelle Altenberg
Markuskapelle Altenberg
Markuskapelle Altenberg von oben
Portal Markuskapelle Altenberg
Spitzbogenfries
Innenraum Markuskapelle Altenberg
Innenraum Markuskapelle Altenberg
Innenraum Markuskapelle Altenberg
Markuskapelle Altenberg, Altar
Sechspassfenster
Glasfenster in der Markuskapelle Altenberg
Kreuzrippengewölbe
Kapellenfenster

Markuskapelle Altenberg
Markuskapelle Altenberg
Markuskapelle Altenberg
Markuskapelle Altenberg
Markuskapelle Altenberg
Markuskapelle Altenberg von oben
Portal Markuskapelle Altenberg
Spitzbogenfries
Innenraum Markuskapelle Altenberg
Innenraum Markuskapelle Altenberg
Innenraum Markuskapelle Altenberg
Markuskapelle Altenberg, Altar
Sechspassfenster
Glasfenster in der Markuskapelle Altenberg
Kreuzrippengewölbe
Kapellenfenster
Standort
Eugen-Heinen-Platz 9
51519 Odenthal
  • Denkmalschutz Denkmalgeschützt
Baujahr:
1220/30
Epoche(n):
Romanik
Urheber*in:
Bauherr*in:

Zwischen dem Altenberger Hof und dem Küchenhof liegt die Markuskapelle Altenberg. Trotz ihrer Lage innerhalb des Klosters ist ihre konkrete funktionale Bindung an das Kloster nicht eindeutig belegt. Eine Überlieferung des 17. Jahrhunderts berichtet von einer Weihe unter Abt Berno (1133–1151) sowie frühen Bestattungen der Grafen von Berg. Der heutige Bau entstand wohl um 1220/30 auf älteren, archäologisch nachgewiesenen Fundamenten. Im Innenraum wurden mehrere mittelalterliche Bestattungen festgestellt.

Die Kapelle gehört baugeschichtlich der Spätromanik im rheinischen Übergangsstil an, erkennbar an der Verbindung romanischer Wandöffnungen mit spitzbogigen Kreuzrippengewölben gotischer Prägung. Um 1752 wurde das Drempelgeschoss vermutlich erhöht, um eine einheitliche Trauflinie mit dem westlich anschließenden Wirtschaftsbau zu erzielen. Nach Verfall und profaner Nutzung im 19. Jahrhundert erfolgte um 1900 eine grundlegende Restaurierung unter Leitung von F. C. Heimann, bei der unter anderem Dach, Kranzgesims, Südportal und Spitzbogenfries erneuert wurden.

Der einschiffige Bau aus Grauwackebruchstein wird über ein Südportal erschlossen; ein Sechspassfenster im Norden und spitzbogige Fenster im polygonalen Ostschluss prägen das Äußere. Die Innenausstattung folgt historischen Befunden, darunter ein frühgotisches Wandgemälde der Marienkrönung und Glasfenster um 1900. In einer Westnische befindet sich eine Darstellung des Evangelisten Markus. Die Holzskulptur und der emaillierte Nischenrahmen stammen von Walter Jansen (1988).

Ein Hochwasser im Juli 2021 führte zu erheblichen Schäden durch Überflutung und Verschlammung. Die anschließenden Maßnahmen umfassten Reinigung sowie die Erneuerung wesentlicher Bauteile und Ausstattungen.

Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 18.02.2026

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Architektur Öffentliche Gebäude Sakralbauten
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