baukunst-nrw

Schacht Oberschuir

Backstein- und Putzfassade der Maschinenhallen
Blick auf das Fördergerüst
Innenansicht der ehemaligen Maschinenhalle
Ehemalige Maschinenhalle mit Kranbahn und Entlüfterkamin
Entlüfterkamin in der grossen Maschinenhalle
Fördermaschinenhalle
Die elektrische Fördermaschine
Der Glaskubus dient als Eingangsbauwerk
Glaskubus und ehemaliges Zechengebäude
Gesamtansicht Maschinenhalle

Backstein- und Putzfassade der Maschinenhallen
Blick auf das Fördergerüst
Innenansicht der ehemaligen Maschinenhalle
Ehemalige Maschinenhalle mit Kranbahn und Entlüfterkamin
Entlüfterkamin in der grossen Maschinenhalle
Fördermaschinenhalle
Die elektrische Fördermaschine
Der Glaskubus dient als Eingangsbauwerk
Glaskubus und ehemaliges Zechengebäude
Gesamtansicht Maschinenhalle
Standort
Boniverstr. 30
45883 Gelsenkirchen
  • Denkmalschutz Denkmalgeschützt
  • Sanierung Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert
Baujahr:
1908 / 1996
Epoche(n):
Gegenwart
Urheber*in:
Bauherr*in:

Das homogene bauliche Ensemble aus Backstein und Putz mit Anklängen an Neugotik und Jugendstil wurde 1908 als Schacht 8 der Zeche Consolidation in der Gelsenkirchener Feldmark für Seilfahrt und Bewetterung eingerichtet und 1909 mit Lohnhalle, Waschkaue, Schachtgerüst und Maschinenhalle als Schacht Oberschuir eingeweiht.
Alle Bauten sind mit Fassaden aus hellem roten Ziegel, die durch weiße Putzflächen und Gesimse aufgelockert werden, versehen.
Der Betrieb als Wetterschacht endete 1981, die Anlage wurde unter Denkmalschutz gestellt.
1996 wurde den denkmalgeschützten Industriegebäuden, die ab da als Ausstellungs- und Veranstaltungsort dienen sollten, der Glaskubus als moderne Ergänzung beigefügt.
Er bildet das prominente Entree des Gebäudeensembles.
Neben dem Foyer sind hier Neben- und Büroräume untergebracht.
Die ehemalige Maschinenhalle ist mit ihrer Fläche von fast 500 Quadratmetern der zentrale Raum des Komplexes.
Angrenzend hieran befindet sich die Fördermaschinenhalle deren Mittelpunkt die noch vorhandene historische Fördermaschine ist.
Das filigran wirkende Fördergerüst ist weithin sichtbare Landmarke und gilt immer noch als Wahrzeichen des Stadtteils. Seit Oktober 2002 wird das Ensemble unter dem Namen stadtbauraum vom Europäischen Haus der Stadtbaukultur betrieben.

Autor*in: stadtbauraum / Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 26.01.2009

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