DITIB Zentralmoschee in Köln-Ehrenfeld

Ansicht der Moschee an der Kreuzung Venloer Str./Innere Kanalstr.

südliche Ansicht der Zentralmoschee

Ansicht der Moschee vom Innenhof

Straßenfront der Moschee

Moschee mit gegenüberliegendem Gebäuderiegel und Freitreppe

Innenansicht der Zentralmoschee

Innenansicht Eingangsbereich

Blick durch den Gebetsraum zur Kuppel

Blick von der Empore in den Gebetsraum

Detail des Innenraums

DITIB Zentralmoschee Köln

www.zentralmoschee-koeln.de/

Venloer Str. 160, 50823 Köln

2009-2017

Gegenwart

Merih Aykaç
(künstlerische Koordination Innenraumgestaltung Kuppelsaal)
Paul Böhm
(Architektur)
Semih İrteş
(künstlerische Oberleitung Innenraumgestaltung Kuppelsaal)

DITIB Türkisch Islamischer Kulturverein e.V.

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Objekte gesamt: 2010

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DITIB Zentralmoschee Köln

Die Zentralmoschee der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion e. V. (DITIB) im Kölner Stadtteil Ehrenfeld wurde nach Plänen des Architekturbüros Paul Böhm und anschließend unter der fortgeführten Bauleitung von Selim Mercan ab 2009 errichtet. Nach mehreren Verzögerungen wurde die Zentralmoschee schließlich 2017 eröffnet.

Der Entwurf orientiert sich an dem traditionellen Typus der osmanischen Zentralkuppelmoschee und übersetzt diesen mithilfe zeitgemäßer Materialien in moderne Formen. Der Baukomplex besteht aus der Moschee sowie zwei weiteren, schlicht gestalteten Gebäuderiegeln, die einen von drei Seiten umschlossenen und zur Venloer Straße hin geöffneten Platz bilden. Während der westlich gelegene Riegel zur Venloer Straße schmal wie ein spitzwinkliges Dreieck zuläuft, setzt sich der nördliche Gebäudeteil aus zwei im Grundriss rechteckigen Bauten zusammen. Erschlossen wird das Gelände durch breite Freitreppen.

Beton, Glas und Holz bestimmen die skulpturale Architektur der Moschee, die von einer 36,5 Meter hohen transparenten Kuppel überspannt und von zwei 55 Meter hohen, gewundenen Minaretten flankiert wird. Sechs geschwungene Betonschalen fassen die großen, gläsernen Flächen ein, die eine offene und lichtdurchflutete Architektur entstehen lassen.

Der unter der künstlerischen Oberleitung von Semih İrteş (Atelier NAKKAŞ/Istanbul) und der künstlerischen Koordination der Architektin Merih Aykaç gemeinsam entwickelte Innenraum ist durch traditionelle Gestaltungselemente in weiterentwickelten Formen geprägt. Unter den teilweise mit Blattgold verzierten Ornamenten und Schriftzeichen der Wände finden sich in der Kuppel die 99 schönen Namen Allahs.

Der Baukomplex der Zentralmoschee dient nicht nur als Gebetsraum, sondern bietet auch Raum für soziale und kulturelle Angebote sowie für gewerbliche Nutzung. Unter anderem befinden sich in dem Bau die Hauptverwaltung des DITIB-Verbandes, eine Bibliothek, eine Passage sowie ein Konferenzsaal.

Autor: Redaktion baukunst-nrw

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