Rundbau 4711-Gebäude Barthonia-Forum

Rundbau 4711-Gebäude Barthonia-Forum

Venloer Straße 241 , 50823 Köln

Legende für Merkmale

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IconObjekt ist denkmalgeschützt

IconObjekt ist als Kulturdenkmal auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe verzeichnet

IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

IconObjekt der Route der Wohnkultur

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denkmalgeschütztes Objekt

1950 / 1958 / 1996

1950er-70er Jahre

Luczak und Jürgensen
(Sanierung und Umbau 1996)
Wilhelm & Rudolf Koep
(Bauten 1950er Jahre)

Eau-de-Cologne- und Parfümerie-Fabrik Glockengasse No. 4711 gegenüber der Pferdepost von Ferd. Mülhens

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Objekte gesamt: 2010

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Rundbau 4711-Gebäude Barthonia-Forum

Um die im zweiten Weltkrieg zerstörten Produktionsgebäude ihrer Parfüm- und Seifenfabrik zu ersetzen, ließ die Firma Mülhens, der Hersteller des Parfüms "4711-Echt Kölnisch Wasser", unter Einbeziehung des ehemaligen Vincenzheims und älterer Fabrikbauten um 1950 und 1958 mehrere Neubauten im Bereich Vogelsanger Straße und Venloer Straße in Köln-Ehrenfeld nach Plänen des Architekten Wilhelm Koep errichten.
Besonders bemerkenswert ist das Lager- und Versandgebäude von 1950, das mit seinem eleganten abgerundeten Abschluss in seiner Gestaltung ein Motiv der modernen Architektur der 30er Jahre des 20. Jahrhunderts aufgreift und an die geschwungenen Bauten von Erich Mendelsohn erinnert.
Der Stahlskelettbau ist mit einer Vorhangfassade versehen, die mit ihren gold-eloxierten Metallprofilen und den blaugrünen Glasplatten die Firmenfarben repräsentierte.
Durch die runde Form des Gebäudes konnte die umlaufende Laderampe effektiv genutzt werden. Überdacht wird die Laderampe durch ein weit ausladendes und prägnantes Vordach, welches aus einer tragenden Zementgitterstruktur auf Kragarmen besteht, die mit Glasbausteinen ausgefacht ist.
Darüber befindet sich der vollständig verglaste zweigeschossige Mittelteil der Fassade mit seinem grazilen Sprossenwerk in der bezeichnenden Rasterbreite von 47,11 cm und einem abschließenden Fliesenband mit türkisgrünen emaillierten Glasplatten. Das zurückspringende ebenfalls verglaste Dachgeschoss gibt dem Gebäude seinen markanten Abschluss. 1958 wurde der Rundbau durch einen Erweiterungsbau im hinteren Gebäudeteil ergänzt.
Seit 1992 ist der überwiegende Teil der 1991 stillgelegten ehemaligen Fabrikanlage denkmalgeschützt und wurde nach Plänen der Architekten Luczak und Jürgensen 1996 saniert und umgebaut. Im Zuge der Sanierung wurde die Fassade des Rundbaus komplett rekonstruiert und erneuert.

Autor: Redaktion baukunst-nrw

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