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Altes Rathaus Bielefeld

Frontfasssade Altes Rathaus in Bielefeld
Altes Rathaus Bielefeld abends
Frontgiebel Altes Rathaus in Bielefeld
Altes Rathaus in Bielefeld
Altes Rathaus mit Theater im Vordergrund
Innenhof des Rathauses
Westseite des Innenhofs
Durchgang zum Innenhof
Detail der Fassade
Eulendekor

Frontfasssade Altes Rathaus in Bielefeld
Altes Rathaus Bielefeld abends
Frontgiebel Altes Rathaus in Bielefeld
Altes Rathaus in Bielefeld
Altes Rathaus mit Theater im Vordergrund
Innenhof des Rathauses
Westseite des Innenhofs
Durchgang zum Innenhof
Detail der Fassade
Eulendekor
Standort
Niederwall 27
33602 Bielefeld
  • Denkmalschutz Denkmalgeschützt
Baujahr:
1902-04 / 1950er (Wiederaufbau) / 2012-19 (Sanierung)
Epoche(n):
Historismus
Urheber*in:
Terbrack Architekten (Sanierung 2012-19)
Stadtbaurat Ritscher (Ursprungsbau)
Bauherr*in:

Das sogenannte Alte Rathaus von Bielefeld wurde in den Jahren 1902 bis 1904 nach Plänen des Stadtbaurats Ritscher errichtet. Nach einer Gebietsreform im Jahr 1972, in deren Zuge sich Bielefelds Einwohnerzahl fast verdoppelt hatte, wurde der Bau des Neuen Rathauses direkt neben dem Historischen Gebäude veranlasst. Der Komplex wurde in den Jahren 1979 bis 1988 realisiert.

Bei dem Alten Rathaus handelt es sich aber keinesfalls um das älteste Rathaus der Stadt. Bevor die Stadtverwaltung das Gebäude 1904 bezog, befand sich diese in dem heutigen Sitz des Theaters am Markt. Es wird angenommen, dass am Ort des Theaters am Markt bereits im 13. Jahrhundert ein Rathausgebäude existierte, von dem sich wohl das Kellergewölbe erhalten hat. Dieses wich 1538 bis 1569 einem hochgotischen Neubau. 1821 entstand anstelle des gotischen Rathauses ein größerer, klassizistischer Bau, der nun zusätzlich Justiz und Polizei beherbergte. In Anbetracht der durch die Industrialisierung stetig steigenden Bevölkerungszahlen wurde schließlich der Bau eines neuen Rathauses beschlossen.

Dieser wurde als zusammenhängendes Ensemble mit dem Stadttheater konzipiert. Während das Rathaus jedoch im Stil der Neorenaissance mit einzelnen gotischen Elementen gestaltet wurde, zeichnet sich das östlich benachbarte Stadttheater durch einen Stilmix aus Jugendstil und Neobarock aus. Über eine Brücke sind die beiden Komplexe verbunden. Im Rathaus fand neben der Stadtverwaltung auch die Polizeiverwaltung Platz sowie die Stadtsparkasse. Die äußere Gestaltung mit reichem, ornamentalem Dekor, Seiten- und Dachgiebeln, Ausluchten, Erkern und Balkonen bezieht sich auf die historische Bielefelder Bautradition. Zudem weisen mehrere Details auf eine Mitwirkung von Freimaurern hin.

Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 16.06.2020

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Kategorien

Architektur Öffentliche Gebäude Verwaltungsgebäude/Rathäuser