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Kapelle Kömpel

Außenansicht Kapelle im Morsbacher Ortsteil Kömpel
seitlicher Blick auf die Kapelle und die ansteigende Stützmauer
Blick zum Eingang und auf eines der beiden hohen Chorfenster
seitlicher Blick auf die Stützmauer mit Mauerwerk aus heimischer Grauwacke
Glocke neben dem Eingangsbereich
Ansicht Gittertür
Innenansicht der Kapelle
bunt einfallendes Licht in der Kapelle
Blick auf Altar und Kruzifix

Außenansicht Kapelle im Morsbacher Ortsteil Kömpel
seitlicher Blick auf die Kapelle und die ansteigende Stützmauer
Blick zum Eingang und auf eines der beiden hohen Chorfenster
seitlicher Blick auf die Stützmauer mit Mauerwerk aus heimischer Grauwacke
Glocke neben dem Eingangsbereich
Ansicht Gittertür
Innenansicht der Kapelle
bunt einfallendes Licht in der Kapelle
Blick auf Altar und Kruzifix
Standort
Kömpel
51597 Morsbach
Baujahr:
2015
Epoche(n):
Gegenwart
Urheber*in:
LHVH Architekten (Architektur)
Bauherr*in:

Kömpel, ein Ortsteil von Morsbach, liegt an der südlichen Spitze des Oberbergischen Kreises. In der ländlichen, waldreichen Umgebung erhebt sich die Kapelle turmartig in die Höhe. Der ruhige, massive Baukörper strahlt starke und beschützende Präsenz aus. Die Glocke und das schlichte Metallkreuz kennzeichnen die sakrale Nutzung des Gebäudes.

Eine ansteigende Natursteinwand aus heimischer Grauwacke setzt die Zuwegung zum Gebäude auf schleifenartigem Grundriss fort und leitet den Besucher in das intime Innere der Kapelle. Hinter der schlichten Eingangstüre befindet sich ein sechs Meter hohes, gekrümmtes Tor. Geschlossen definiert es einen Vorraum, von dem aus die Besucher den Innenraum betrachten können, auch wenn die Kapelle geschlossen ist. Offen schmiegt es sich in die gekrümmte Wandnische und wirkt als skulpturales Raumtragwerk, das den Übergang von außen nach innen filtert. Zwei raumhohe Fenster akzentuieren die geschlossene Fassade. Durch Ihre Bleiverglasungen tauchen sie den Kratzputz im Innenraum in sanftes, farbiges Licht und unterstreichen den transzendentalen Charakter des introvertierten Raumes der Andacht und Stille. Der zylindrische Altar aus Grauwacke, drei schlichte Kirchenbänke aus Eichenholz und eine geschnitzte Heiligenfigur ergänzen den warm-grauen, ovalen Kapellenraum, der zudem mit den drei szenisch programmierten Lichteinstellungen - Messe, Gebet und Einsicht – differenziert beleuchtet wird.

Die Kapelle ist Teil des Kapellenkranz Morsbach und ist somit eine von acht Kapellen auf dem Wanderweg rund um Morsbach. Neben der Einkehr von Wanderern können auch kleinere Messen gehalten werden. Die Kapelle ist am 14.12.2014 eingesegnet worden und der "Mutter der Immerwährenden Hilfe" geweiht.

Autor*in: LHVH Architekten
Text zuletzt geändert am 07.03.2024

Objektkommentare

Martin Mulder am 27.09.2025 17:28 Uhr

<p>Was f&uuml;r ein sch&ouml;nes, starkes Geb&auml;ude, unerwartet, mitten im Wald.Die Farbe des gefilterten Lichts, der Glanz der Skulpturen, auf die Licht f&auml;llt, aber nicht zu viel.In diesem stimmungsvollen, aber nicht dominanten Raum ist vieles m&ouml;glich, wenn es um ein Gebet, eine Gedenkfeier, eine Vers&ouml;hnung oder einen Moment der Besinnung geht. Au&szlig;en und Innen gehen nahtlos ineinander &uuml;ber (auch drau&szlig;en ist es oft ganz still). Um 12 Uhr begann die klare Glocke zu l&auml;uten, nicht zw&ouml;lf Mal, sondern wie ein Aufruf, zu kommen, hineinzugehen oder zumindest innezuhalten.Ich wei&szlig; nicht, wer der Auftraggeber war, aber sie oder er muss sehr gl&uuml;cklich sein mit dem/den Architekten und anderen Gestaltern und Bauherren, die diese Kapelle mit Liebe errichtet haben.Lob (&Uuml;bersetzung) &nbsp; (Original:) Wat een mooi, sterk gebouw, onverwacht, midden in het bos. De kleur van het gezeefde licht, de glans van de beelden waar licht op valt, maar niet zo veel. In deze sfeervolle, maar niet dominante ruimte is veel mogelijk, als het gaat om een gebed, een herdenking, een berusting of een moment van overweging. Buiten en binnen gaan naadloos in elkaar over (ook buiten is het vaak helemaal stil). Om 12 uur begon de heldere klok te luiden, niet twaalf keer, maar als een oproep om te komen, om naar binnen te gaan of in elk geval stil te staan. Ik weet niet wie de opdrachtgever was, maar zij of hij moet heel gelukkig zijn van de architect(en) en andere vormgevers en bouwers die deze kapel met liefde zullen hebben neergezet. Lof!</p>

Kategorien

Architektur Öffentliche Gebäude Sakralbauten
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