baukunst-nrw

Parkanlagen Schloss Dyck

Orangerieparterre Schloss Dyck
Orangerie Parkanlage Schloss Dyck
Bepflanzung Orangerieparterre
Blick auf Schloss Dyck und die Zugangsbrücke
Barocke Zugangsbrücke von Schloss Dyck
Bereich Gartenpraxis
Asia-Schaugarten, Gartenpraxis
Nutzgarten mit Gewächshaus, Gartenpraxis
Landschaftsgarten Schloss Dyck
Sitzbänke Landschaftsgarten Schloss Dyck

Orangerieparterre Schloss Dyck
Orangerie Parkanlage Schloss Dyck
Bepflanzung Orangerieparterre
Blick auf Schloss Dyck und die Zugangsbrücke
Barocke Zugangsbrücke von Schloss Dyck
Bereich Gartenpraxis
Asia-Schaugarten, Gartenpraxis
Nutzgarten mit Gewächshaus, Gartenpraxis
Landschaftsgarten Schloss Dyck
Sitzbänke Landschaftsgarten Schloss Dyck
Standort
Schloß Straße
41363 Jüchen
  • Auszeichnung Ausgezeichnet
  • Denkmalschutz Denkmalgeschützt
  • Sanierung Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert
Baujahr:
Anfang 19. Jh. / 1999-2006 (Erweiterung)
Epoche(n):
Historismus, Gegenwart
Urheber*in:
Peter Josef Lenné (Ergänzungen)
Bauherr*in:
Internet:
www.stiftung-schloss-dyck.de

Die Stiftung Schloss und Park Dyck wurde 1999 gegründet und widmet sich als Zentrum für Gartenkunst und Landschaftskultur sowohl den aktuellen Entwicklungen als auch der Geschichte der Gartenkultur.
Das Wasserschloss Dyck blickt auf eine lange Geschichte zurück und wurde im Jahr 1094 erstmals urkundlich erwähnt.
Die das Schloss umgebenden Parkanlagen wurden unter Fürst Joseph zu Salm-Reifferscheidt-Dyck um 1800 nach dem Vorbild eines englischen Landschaftsgartens angelegt. Thomas Blaikie lieferte die Vorschläge für die Gartenanlage, die später durch M. F. Weyhe und P. J. Lenné ergänzt werden sollte. Von der barocken Gartenanlage ist noch eine Steinbrücke mit einem offenen Brückenpavillon (1770) erhalten.
Im Zuge der Landesgartenschau EUROGA 2002 mit ihrem Zentrum in Dyck wurde der historische Schlosspark mit seiner außergewöhnlichen Pflanzensammlung und dem alten Baumbestand erneuert. Gleichzeitig wurde der historischen Anlage auf dem angrenzenden sogenannten Dycker Feld ein Themenpark mit zeitgenössischen Gärten gegenübergestellt.
Dabei wurden insgesamt 22 quadratische, jeweils ca. 650 Quadratmeter große Themengärten in bis zu vier Meter hohes Miscanthus-Chinaschilf eingebettet.
Ein geradliniges Wegesystem aus Rasenbahnen mit dunklen Wegeplatten strukturiert das Gelände und nimmt Sichtachsen der umliegenden historischen Bebauung auf.
Die verschiedenen Gartenparzellen vermitteln ein breites Spektrum aktueller gartenkünstlerischer Tendenzen mit unterschiedlichen Themen und Konzepten.

Mehr auf:
Europäisches Gartennetzwerk (eghn.org)

Auszeichnungen:

  • Nordrhein-Westfälischer Landschaftsarchitekturpreis 2004 (BDLA NRW), Preisträger

Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 14.05.2007

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Kategorien

Landschaftsarchitektur Parks