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St. Mariä Geburt Mülheim

St. Mariä Geburt in Mülheim an der Ruhr
Gesamtansicht St. Mariä Geburt
Außenansicht, Seitenschiff, Vorhalle und Turm
Kirchturm St. Mariä Geburt
Südwestansicht St. Mariä Geburt
Straßenfassade mit Turm und Hauptportal
Innenansicht mit Blick zum Altar
Innenansicht mit Blick zur Orgel

St. Mariä Geburt in Mülheim an der Ruhr
Gesamtansicht St. Mariä Geburt
Außenansicht, Seitenschiff, Vorhalle und Turm
Kirchturm St. Mariä Geburt
Südwestansicht St. Mariä Geburt
Straßenfassade mit Turm und Hauptportal
Innenansicht mit Blick zum Altar
Innenansicht mit Blick zur Orgel
Standort
Althofstr. 5
45468 Mülheim an der Ruhr
  • Denkmalschutz Denkmalgeschützt
Baujahr:
1928/29
Epoche(n):
Moderne
Urheber*in:
Bauherr*in:

Die katholische Pfarrkirche St. Mariä Geburt in Mülheim an der Ruhr wurde von Emil Fahrenkamp entworfen. Die Grundsteinlegung der gesamten Anlage mit Kaplanei, Bürgerhaus und Gemeindesaal um einen großen Innenhof erfolgte 1928. Geweiht wurde die Kirche im darauffolgenden Jahr.
Bei St. Mariä Geburt handelt es sich um einen mit Klinker verkleideten Stahlskelettbau mit einem an der Straße seitlich abgerückten Turm. Der Entwurf von Fahrenkamp tradiert den Typus der dreischiffigen Basilika und nimmt historische Elemente wie Strebepfeiler und das Dreibogenmotiv auf.
Die Anregungen zu der geometrischen Grundstruktur des Baus gehen auf Ideen von Dominikus Böhm zurück, von dem auch die allerdings 1943 zerstörte Taufkapelle stammte. Der kleine separate Rundsteinbau aus Ziegelsteinen mit einer zentralen Laterne wies ein tiefergelegtes Taufbecken auf.
Das Hauptportal der dreischiffigen Pfeilerbasilika öffnet sich in drei hohen Arkaden und führt in eine hohe rechteckige Vorhalle. Der Innenraum zeichnet sich durch seine einheitliche Wirkung aus. Dabei wirkt der Chor, obwohl er über eine neunstufige Treppe erhöht ist, wie eine Fortsetzung des Langhauses. Schlanke Pfeiler auf quadratischem Grundriss trennen das Haupt- von den Nebenschiffen. Belichtet wird der Kirchenraum durch Rundbogenfenster im Obergaden.
In die Rückwand des gerade abgeschlossenen Chores ist eine flache Nische mit einem monumentalen Altarbild eingelassen. Das abstrakte Werk von Ernst Rasche stellt das Thema „Himmlische Stadt“ dar. Seitlich des Chores befindet sich im Osten eine Sakristei und im Westen eine Musikempore, die bis 1972 für die Orgel und den Chor genutzt wurde.
Die weiße Verputzung des Innenraumes stammt von einer Renovierung aus dem Jahr 1988. Bei einer weiteren Renovierung 2005/06 erhielt St. Mariä Geburt eine neue Holzbalkendecke.

Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 11.06.2013

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Architektur Öffentliche Gebäude Sakralbauten