baukunst-nrw

Johann-Conrad-Schlaun Berufskolleg in Warburg

Blick auf Päd. Zentrum als zentraler Treffpunkt
historische Ansicht: Blick auf Päd. Zentrum als zentraler Treffpunkt
Verbindungstreppe der Pausenhöfe
historische Ansicht: Verbindungstreppe der Pausenhöfe
historische Ansicht: Altbau (links) Verbindungsgang und Erweiterung (rechts)
Eingangssituation Johann-Conrad-Schlaun Berufskolleg in Warburg 2023
historische Ansicht: Erweiterung des B estandes Innenhof
Blick ins Pädagogische Zentrum 2023
Blick ins Pädagogische Zentrum
Blick ins Pädagogische Zentrum
Blick ins Pädagogische Zentrum
Galerien im Pädagogischen Zentrum
Vogelperspektive von Südwesten
Lageplan Johann-Conrad-Schlaun Berufskolleg in Warburg
Grundriss EG Johann-Conrad-Schlaun Berufskolleg in Warburg
Grundriss 1.OG, Johann-Conrad-Schlaun Berufskolleg in Warburg
Schnitt durch das Pädagogische Zentrum
Schnitt durch Spezialklassen

Blick auf Päd. Zentrum als zentraler Treffpunkt
historische Ansicht: Blick auf Päd. Zentrum als zentraler Treffpunkt
Verbindungstreppe der Pausenhöfe
historische Ansicht: Verbindungstreppe der Pausenhöfe
historische Ansicht: Altbau (links) Verbindungsgang und Erweiterung (rechts)
Eingangssituation Johann-Conrad-Schlaun Berufskolleg in Warburg 2023
historische Ansicht: Erweiterung des B estandes Innenhof
Blick ins Pädagogische Zentrum 2023
Blick ins Pädagogische Zentrum
Blick ins Pädagogische Zentrum
Blick ins Pädagogische Zentrum
Galerien im Pädagogischen Zentrum
Vogelperspektive von Südwesten
Lageplan Johann-Conrad-Schlaun Berufskolleg in Warburg
Grundriss EG Johann-Conrad-Schlaun Berufskolleg in Warburg
Grundriss 1.OG, Johann-Conrad-Schlaun Berufskolleg in Warburg
Schnitt durch das Pädagogische Zentrum
Schnitt durch Spezialklassen
Standort
Stiepenweg 15
34414 Warburg
Baujahr:
1971-1976
Epoche(n):
1950er-70er Jahre
Urheber*in:
Bauherr*in:

Das Berufsschulzentrum aus den 1970er Jahren wurde nicht als völlig neues Gebäude entworfen, sondern integriert ein bestehendes Gebäude von 1952 und einen späteren Anbau in die Neubauplanung. Die Architekten berücksichtigten nicht nur funktionale Zuordnungen, sondern auch formale Vorgaben des Altbaus, wie die Dachschräge und differenzierten Maßstab. Die kleinteilige Umgebung aus 2- bis 3-geschossigen Wohnhäusern inspirierte zu einer baulichen Differenzierung. Durch versetzte Niveaus, die Bildung von Innenhöfen und eine geschickte Treppenführung, die als raumbildendes Element mitherangezogen wird, wird eine Atmosphäre geschaffen, die sich von vergleichbaren Schulgebäuden aus dieser Zeit abhebt.

Der Neubau liegt nördlich des Altbaus, wobei das Haupttreppenhaus eine direkte Verbindung zum Pädagogischen Zentrum bildet, dem Kern der Anlage. Fachklassen, Normalklassen und die Verwaltung gruppieren sich um diesen zentralen Bereich. Der Küchentrakt wurde verlängert und wurde dadurch zum integrierten Bestandteil der Anlage.

Das Pädagogische Zentrum ist eine zentrale, dreigeschossige Halle mit verschiedenen Funktionen: Sie dient als Pausenhalle bei schlechtem Wetter, als inoffizieller Treffpunkt der Schüler sowie als Feierraum bei allen schulischen Veranstaltungen. Galerien auf verschiedenen Niveaus und ein markantes Haupttreppenhaus verleihen dem Raum eine maßstäbliche Gliederung. Seinen besonderen Akzent erhält der gesamte Raum durch die große Dachschräge, welche durch das schrägliegende Oberlicht zusätzlich hervorgehoben wird.

Die Konstruktion besteht aus einem Stahlbetonskelett, sichtbaren Plattenbalkendecken und versetzbaren Stahltrennwänden. Die Gestaltung ist eng mit dem konstruktiven System verbunden, das sich überall sichtbar durch das Gebäude zieht. Alle 2,40 Meter befindet sich ein Balken, dem entsprechend die versetzbaren Wände angeschlossen werden können.

Die Außengestaltung setzt die innere Raumgestaltung fort und endet in einer leicht hügeligen Bewegung. Besonderes Augenmerk wurde auf die Bepflanzung der Innenhöfe gelegt, um den Charakter der verschiedenen Raumgruppen zu betonen.

Durch Sanierungsarbeiten hat der Bau gerade im Innenraum und bei den Oberflächen durch die Übermalung der Sichtbetonoberflächen etwas von seiner ursprünglichen Ausdruckskraft eingebüßt.

Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 18.12.2023

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Architektur Öffentliche Gebäude Schulen/Kindergärten/Altenwohnanlagen