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Telekom-Fussgängerbrücke Bonn

Aufzug und Treppenaufgang der Telekom-Fussgängerbrücke
Telekom-Fussgängerbrücke mit Schriftzug
Telekom-Fussgängerbrücke als Verbindungssteg

Aufzug und Treppenaufgang der Telekom-Fussgängerbrücke
Telekom-Fussgängerbrücke mit Schriftzug
Telekom-Fussgängerbrücke als Verbindungssteg
Standort
Friedrich-Ebert-Allee 140
53113 Bonn
Baujahr:
2010
Epoche(n):
Gegenwart
Urheber*in:
Licht Kunst Licht AG (Lichtplanung)
Bauherr*in:

Die neue Telekom-Fußgängerbrücke ist ein schlankes, elegant geschwungenes Betonbauwerk, das die Unternehmensgebäude beidseits der mehrspurigen Durchgangsstraße verbindet. Die Höhe der Brücke ist durch das Höhenprofil der Straßenbahn definiert, wodurch der Steg die Baumkronen der baumbestandenen Allee durchschneidet. Getragen wird die Konstruktion von stählernen Stützen, die eine filigrane Erscheinung ermöglichen.

Die Brücke ist an beiden Straßenrändern in Widerlagerscheiben verankert. Dort begrenzen stirnseitige gläserne Aufzüge als transparente Solitäre das Bauwerk und bieten einen direkten Zugang. Zusätzlich ermöglichen unter die Brücke gehängte Stahltreppen mit gefaltetem Treppenlauf eine direkte Wegeverbindung zu den angrenzenden Gebäuden.

Ein innovatives Lichtkonzept setzt die geschwungene Geometrie der Brücke gezielt in Szene. Während die funktionale Beleuchtung von schlaich bergermann und partner als in das Bauwerk integrierte LED-Leuchten umgesetzt wurde, entwickelte ergänzend dazu die Licht Kunst Licht AG ein interaktives Medienband entlang des Brückenträgers. Dieses ist mit LEDs bestückt und ermöglicht die Darstellung von Grafiken und Schriftzügen – selbstverständlich in der für die Telekom charakteristischen Farbe Magenta. Die subtile, aber markante Farbgebung verweist auf die Bauherrin, ohne aufdringlich zu wirken, und macht die Brücke zu einem identitätsstiftenden Element im Stadtraum.

Autor*in: Redaktion baukunstnrw
Text zuletzt geändert am 21.02.2025

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Ingenieurbau Verkehrsbauten