Wupperpark mit Erschliessung des ehem. Tiefbunkers Brausenwerth

Pavillon des Cafe Cosa

Wupperpark mit angrenzender Schwebebahn

Informationspavillon der Wuppertal-Marketing GmbH

Innenraum des Cafe Cosa

Innenraum des Informationspavillons

Wupperpark, Wuppertal-Döppersberg

Bundesallee 199, 42103 Wuppertal

Legende für Merkmale

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IconObjekt ist als Kulturdenkmal auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe verzeichnet

IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

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ausgezeichnetes Objekt

2022

Gegenwart

Arntz Erke Architekten
(Architektur)
scape Landschaftsarchitekten GmbH
(Freiraumplanung)

Stadt Wuppertal

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Wupperpark, Wuppertal-Döppersberg

Der im Jahr 2022 fertiggestellte Wupperpark bildet die letzte Baumaßnahme des Wuppertaler Großprojektes der Umgestaltung des Döppersbergs.
Der als Döppersberg bezeichnete Verkehrsknotenpunkt Wuppertal-Elberfelds nimmt städtebaulich eine infrastrukturelle Sonderfunktion ein. Die bauliche Struktur der zwischen Hauptbahnhof im Süden und Wupper mit Schwebebahnstation im Norden vermittelnden Anlage wurde seit der Jahrtausendwende sukzessive rück-, um- und neugebaut. Die Hauptmaßnahme bestand in der Verlängerung der innerstädtischen Fußgängerzone über die Wupper und B7 bis auf den Bahnhofsvorplatz. Der Hauptbahnhof ist um den verlegten Busbahnhof räumlich erweitert und durch die Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes verstärkt in den Stadtkontext integriert worden. Das durch den verlegten Busbahnhof entstandene Areal zwischen Wupper und B7 wurde im letzten Abschnitt der Baumaßnahmen mit dem Wupperpark als Grünanlage mit urbanen Qualitäten überformt.

Die Besonderheit des knapp 3.500 Quadratmeter großen Areals ist, dass es zum einen direkt an die Wupper angrenzt und zum anderen mit einem Tiefbunker aus den 1940er Jahren unterbaut ist. Der Tiefbunker-Brausenwerth wurde in das Umnutzungskonzept eingebunden und als Nachtclub wiedereröffnet. Er wird durch einen neugestalteten Haupteingang vom oberirdischen Wupperpark erschlossen, der formal in die Freiraumplanung eingefügt ist.

Da aufgrund der bestehenden Bunkeranlage keine vollflächige Entsiegelung und Begrünung des Areals möglich war, entschieden sich die Planer*innen von arntz ernke Architekten und scape Landschaftsarchitekten für eine hybride Platzstruktur mit intensiv begrünten Vegetationsinseln. Die asymmetrische Form der insgesamt sechs über die Fläche des Wupperparks verteilten Vegetationsinseln entspricht rundgewaschenen Kieseln im Flusslauf der Wupper. Das Motiv des Flusslaufs übersetzten die Planer*innen ebenfalls in die dynamisch geschwungene Linienführung des mehrfarbigen Bodenbelags in hellen Erdtönen. Der Wupperpark entspricht in der Aufsicht einer abstrahierten Flusslandschaft.

Der längs entlang der Wupper verlaufende Wupperpark wird auf jeder Eingangsseite von einem in die Platzstruktur eingebetteten Pavillon in Sichtbeton gesäumt. Als Auftakt der zur Fußgängerzone ausgerichteten Parkseite positionierten die Planer*innen eine Informationsstelle der Wuppertal-Marketing GmbH. Auf der gegenüberliegenden Seite erfüllt der optisch ähnliche, jedoch räumlich kleinere Pavillon die Funktion des Café COSA, einer betreuten Anlaufstelle für obdachlose und suchtkranke Menschen. Der Pavillon ist als Gastronomiefläche mit begehbarer Dachnutzung an den Tiefbunker angeschlossen und kann sowohl vom Nachtclub als auch vom Café COSA genutzt werden.

Die asymmetrisch abgerundeten Pavillons mit lichtdurchlässigen Glasfassaden und die begrünten Vegetationsinseln erzeugen eine zugleich offene und blickgeschützte Grünanlage mit hoher Aufenthaltsqualität. Die Wege- und Blickbeziehungen machen die Lage entlang der Wupper erlebbar und vermitteln spielerisch zwischen den Pavillons und der Erschließung des Tiefbunkers.

Auszeichnungen:
Architekturpreis Wuppertal 2023 (BDA Wuppertal), Auszeichnung
Polis Award 2023, Kategorie Lebenswerter Freiraum, 2. Preis

Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Zuletzt geändert am 08.02.2024

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