Luftbild Lippepark Hamm

Lippepark Hamm

Dortmunder Straße / Albert-Funk-Straße, 59077 Hamm

2009-2020

Gegenwart

BERGHAUS ARCHITEKTEN
(Haldenzeichen Schacht Franz Nord)
scape Landschaftsarchitekten GmbH
(Entwicklungskonzept)
Landschaftsarchitekten | Planungsbüro DTP
(Entwicklungskonzept)

Stadt Hamm

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Lippepark Hamm

Der Lippepark in Hamm ist ein auf ehemaligem Bergbaugebiet entstandener Sport- und Freizeitpark, der sich im Westen der Stadt befindet und sich über die drei Stadtbezirke Bockum-Hövel, Herringen und Pelkum erstreckt. Ursprünglich im Hinblick auf die Landesgartenschau 2014 konzipiert, die jedoch schlussendlich nicht in Hamm stattfand, wurde der Lippepark nach Plänen des Planungsbüros DTP zusammen mit scape Landschaftsarchitekten entwickelt. Er bildet ein Areal von etwa 42 Hektar, das sich aus der Halde Sundern, der Halde Kissinger Höhe, der Halde Humbert, dem Gelände Schacht Franz und der Halde Radbod zusammensetzt. Durch zwei Geh- und Radwegbrücken über die Lippe und den Datteln-Hamm-Kanal wurden die beiden Stadtbezirke Herringen und Bockum-Hövel im Park verbunden.

Bis 2020 soll jede der fünf Halden des Lippeparks mit einem Haldenzeichen versehen werden. Das erste Haldenzeichen ist bereits 2016 nach Plänen von Berghaus Architekten fertiggestellt worden und befindet sich auf dem aufgeschütteten Aussichtshügel von Schacht Franz. Der orange-farbige, spiralförmige Treppenturm aus Stahl bildet einen markanten Aussichtspunkt.

Im Süden der Anlage findet sich der Eingangsbereich des Parks, der durch einen Birkenhain und den Wallkopf markiert wird. Den Mittelpunkt des Lippeparks bildet eine große Grünfläche, um die herum das Wegenetz angelegt wurde. Im Zentrum über dem ehemaligen Schacht wird Besuchern an einem Informationsort die Bergbau- und Sozialgeschichte Herringens vermittelt. Für die sportliche Nutzung des Parks finden sich im nördlichen Teil ein Fun-Sportpark mit professionellem Skatepark, ein All-Wetter Spielfeld, eine Bolderwand und eine Parkour-Anlage. Zusätzlich befinden sich dort eine Lounge und ein Foyer.

Im westlichen Teil, der als Waldpark angelegt wurde, liegt ein großer Spielplatz sowie der Platz der fünf Weltreligionen, der als Ort der interreligiösen Begegnung dient. Unter der künstlerischen Leitung des Bildhauers Michael Düchting ist ein Platz mit fünf im Kreis angeordneten Stehpulten und fünf Stahltoren entstanden, die mit ihren Symbolen eine der Weltreligionen repräsentieren. Auf den Stehpulten ist jeweils eine Inschrift eingraviert, welche die Kernaussage einer Religion darstellt.

Der Wallpark im Osten mit seiner Promenade besteht aus einem umgewandelten Lärmschutzwall, in den eine Sitzstufenanlage vor der zentralen Veranstaltungsfläche eingelassen wurde. Die sehr geradlinige Gestaltungsweise dieses Parkbereichs steht im Kontrast zu den in geschwungenen Bändern verlaufenden Waldflächen im Westen.

Autor: Redaktion baukunst-nrw
Zuletzt geändert am 18.12.2017

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