L.-Fritz-Gruber-Platz mit Disch-Haus im Hintergrund

L.-Fritz-Gruber-Platz bei Nacht

L.-Fritz-Gruber-Platz

L.-Fritz-Gruber-Platz, 50667 Köln

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2008-12

Gegenwart

scape Landschaftsarchitekten GmbH
(Landschaftsarchitektur)
ISAPLAN INGENIEUR GMBH
(Verkehrsplanung)
Burkhard Wand Lichtplanung
(Lichtplanung)

Stadt Köln

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L.-Fritz-Gruber-Platz

Der L.-Fritz-Gruber-Platz wurde nach Plänen von scape Landschaftsarchitekten gestaltet und 2012 fertiggestellt.Er befindet sich in der Kölner Innenstadt, in direkter Nähe des Kolumba Museums Köln und zum Disch-Haus.

Als Hommage an den Namensgeber des Platzes, der mit der Photokina die Weltleitmesse für Fotografie gründete, interpretiert die Platzgestaltung das Thema „Licht und Schatten“ als wesentliches Ausdrucksmittel der Fotografie. Die bewusst zweidimensionale Platzgestaltung nimmt sich gegenüber den starken Platzkanten mit den z.T. denkmalgeschützten Fassaden der 1920er und 60er Jahre sowie dem prägenden Baumbestand zurück.

Ein durchgehender Pflasterteppich aus ortstypischem Basalt-Kleinsteinpflaster schafft eine Einheitlichkeit und Wiedererkennbarkeit des Stadtraumes. Die Mitte des L.-Fritz-Gruber-Platz bildet ein eingelegtes Rechteck, das sich aus der Dynamik der städtebaulichen Nord-Süd-Ausrichtung entwickelt. Das leere Rechteck aus hellen Betonplatten mit dem Seitenverhältnis 6:9 (Kleinbildformat) schafft eine Projektionsfläche für die auf die Platzfläche fallenden Schatten und verstärkt den Kontrast zwischen hellen und dunklen Bereichen. Die zufällig entstehenden Schattenspiele werden zur künstlerischen, sich stetig verändernden Textur in der Mitte des L.-Fritz-Gruber-Platzes. Sie erinnern an die Funktionsweise der Fotografie, ein dreidimensionales Bild auf einer zweidimensionalen Fläche darzustellen. Ein ein Meter breites Plattenband rahmt die zentrale Platzfläche. Auf diesem Band sind drei vier Meter lange weiße, monolithische Steinbänke aufgestellt, die zum Beobachten, Sitzen und Verweilen einladen. Ein in den Rahmen als belagsbündige Edelstahlbuchstaben eingelassenes Zitat regt zur Auseinandersetzung mit dem Thema Fotografie an.

Nachts zeichnet das Licht aus einer abgependelten Hohlkugel die rechteckige Platzmitte nach. Es fällt so auf den Platzbelag, dass die sich im Raum befindlichen Objekte als Schatten scharf abzeichnen. Das Funktionsprinzip folgt dem eines Projektors: Ein Hohlkörper mit mattschwarzer Innenoberfläche und punktförmiger Lichtquelle, dessen Öffnung nach unten hin so bemessen ist, dass die Brennpunktstrahlen exakt die Fläche des Platzes nachzeichnen. Für einen kurzen Augenblick wird der Passant, der den Platz quert, zum Mittelpunkt einer Szene, die vom Zufall bestimmt wird. Mit einem Durchmesser von 1,20 Meter präsentiert sich die Leuchte als eigenständiges Objekt, das auf seiner metallisch-spiegelnden Oberfläche die Umgebung reflektiert.

Auszeichnungen:
Kölner Architekturpreis 2014 (kap - KKV, BDA Köln, DWB, AFR), Preisträger
Deutscher Landschaftsarchitektur-Preis 2017 (BDLA), Auszeichnung

Autor: scape Landschaftsarchitekten / Redaktion baukunst-nrw
Zuletzt geändert am 12.01.2018

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