Jahrhunderthalle in Bochum

Luftbild Jahrhunderthalle Bochum

Jahrhunderthalle Bochum erleuchtet bei Nacht

Gesamtansicht Jahrhunderthalle Bochum

seitlicher Blick auf das Vordach der Jahrhunderthalle

Ansicht Turbinenhalle

Foyer der Jahrhunderthalle Bochum mit Wasserturm bei Nacht

Außenansicht Foyer der Jahrhunderthalle Bochum am Abend

Jahrhunderthalle Bochum

www.jahrhunderthalle-bochum.de/

Gahlensche Str.15, 44793 Bochum

Legende für Merkmale

IconObjekt hat Auszeichnung

IconObjekt ist denkmalgeschützt

IconObjekt ist als Kulturdenkmal auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe verzeichnet

IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

IconObjekt der Route der Wohnkultur

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ausgezeichnetes Objekt denkmalgeschütztes Objekt Dieses Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert.

1902/2003

Gegenwart

Architekt Heinrich Schumacher
(Ursprungsbau)
pinkarchitektur
(Umgestaltung)

LEG Landesentwicklungsgesellschaft NRW GmbH

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Objekte gesamt: 2010

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Jahrhunderthalle Bochum

1902 nach Plänen des Architekten Heinrich Schumacher als Ausstellungs- und Repräsentationshalle des Bochumer Vereins auf der Gewerbeausstellung in Düsseldorf geplant, gebaut und genutzt, wurde die aus sieben Bogenbindern bestehende Stahlkonstruktion anschließend demontiert, um sie zunächst als Dampfkraftzentrale in Bochum wieder in Betrieb zu nehmen. Es folgten industrielle Nutzungen als Schlosserei und Lagerhalle sowie bauliche Ergänzungen in Form des Anbaus zweier Werkshallen.
Nach Einstellung der industriellen Arbeit drohte vorübergehend der Abriss. Mit der Anerkennung als Denkmal 1991 und ersten kulturellen Veranstaltungen im Rahmen der IBA Emscher Park wurde die Jahrhunderthalle in den neunziger Jahren zum Schlüsselelement in den Planungen zur Revitalisierung des Gesamtareals.
Als Ergebnis von Planungssymposien und eines Architekturwettbewerbs wurde 2001 das Düsseldorfer Büro Petzinka Pink und Partner mit dem Umbau der Halle beauftragt. Ziel der Umgestaltung war, das Hallen-Ensemble für seine neue Rolle als „Montagehalle für Kunst“ umzurüsten.
Entsprechend dem Architekturentwurf wurde auf Einbauten im Innenraum weitestgehend verzichtet. Mobile Bühnen und Tribünen, flexible Vorhangsysteme und computergestützte Technik zur Minimierung der problematischen Nachhallzeit ermöglichen heute eine gleichzeitige kulturelle Nutzung in den verschiedenen Bereichen der baulich offenen Gesamtinnenfläche von 18.000 Quadratmetern.
Zwei Ergänzungsbauten zur Gewährleistung des Spielbetriebs erweitern heute den Veranstaltungsort Jahrhunderthalle. Ein an der Südflanke des Hallen-Ensembles angesetzter transparenter Foyerbereich mit Galerieebene und einer Vordachkonstruktion wirkt in seiner modernen Architektur als überzeugendes Entree und fügt sich nahtlos in die historische Industriearchitektur. An der nordwestlichen Hallenseite sind Aufenthalts- und Proberäume sowie Garderobenräume für die Künstler in einem ebenfalls neuen Gebäude untergebracht.
Die Wandlung der Jahrhunderthalle zu einem besonderen Ort von Kulturveranstaltungen und zum zentralen Spielort der RuhrTriennale ist vollzogen.

Auszeichnungen:
Preis des Deutschen Stahlbaus 2004 (bauforumstahl, DSTV), Auszeichnung

Autor: Peter Köddermann (MAI) / Redaktion baukunst-nrw

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