Studentenwohnheim Burse

Max-Horkheimer-Str. 10-16, 42119 Wuppertal

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IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

IconObjekt der Route der Wohnkultur

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ausgezeichnetes Objekt Dieses Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert.

1977 / 2003 (Sanierung)

Gegenwart

FSWLA Landschaftsarchitektur
(Landschaftsplanung)
Friedrich Schmuck
(Farbplanung)
Tichelmann, Simon, Barillas
(Tragwerksplaner)
Contor Müller Schlüter
pinkarchitektur
in Zusammenarbeit mit

Hochschulsozialwerk Wuppertal ÄöR

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Studentenwohnheim Burse

Das Studentenwohnheim „Burse“ in Wuppertal wurde im Jahre 1977 errichtet und ist mit 600 Wohnplätzen eines der größten Studentenwohnheime in Deutschland.
Die beiden Gebäude des Wohnheims waren nach Jahrzehnten intensiver Nutzung sanierungsbedürftig.
Die kleinen Zimmer, Gemeinschaftsküchen und Bäder entsprachen nicht mehr den heutigen Anforderungen an Wohnqualität. Auch der Energiebedarf des Gebäudes entsprach nicht mehr den gegenwärtigen Standards.
Die nötige Modernisierung erfolgte in zwei Bauabschnitten, von denen der erste 2001 fertig gestellt wurde und dem Niedrigenergiestandard genügte. Der zweite Bauabschnitt wurde 2003 fertig gestellt und sollte den Energiebedarf des Wohnheims nochmals verringern.
Zuerst wurde der Gebäudekern, in dem sich die Treppenhäuser, aber auch die Gemeinschaftsanlagen befunden hatten, abgetragen, so dass die Altbauten in jeweils zwei Bauten geteilt wurden. Die vorgehängte, alte Fassade wurde entfernt.
Danach wurde zwei Meter vor der ursprünglichen Fassade die neue Fassadenscheibe auf eigenen Fundamenten errichtet. Dies machte es möglich, die Apartments von 12 auf 20 Quadratmeter zu vergrößern und so den Raum für ein Bad und eine Küchenzeile zu schaffen.
Die Apartments verfügen über große Fenster mit besonderen thermischen Eigenschaften, die zusammen mit den hochisolierten Wänden und einer zentralen Lüftungsanlage dafür sorgen, dass das Gebäude dem Passiv-Energie-Standard genügt. Das Wohnheim hat also einen Wärmebedarf von weniger als 15 Kilowattstunden pro Jahr pro Quadratmeter.
Dieser wird durch den Anschluss an das Fernwärmenetz gedeckt.
Der zweite Bauabschnitt des Wohnheims Neue Burse mit seinen 326 Apartments ist das größte Passiv-Energie-Wohnhaus Deutschlands.

Auszeichnungen:
Deutscher Holzbaupreis 2005 (Holzbau Deutschland – Bund Deutscher Zimmermeister), Zweiter Preis
Architekturpreis Zukunft Wohnen 2004 (Bundesverband der Deutschen Zementindustrie e.V.), Preisträger

Autor: Redaktion baukunst-nrw

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Kategorien:
Architektur » Wohnbauten » Mehrfamilienhäuser/Wohnsiedlungen

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