Westpark Bochum

Luftbild Westpark Bochum

Jahrhunderthalle im Westpark Bochum

Colosseum

Kühltürme im Westpark

Parkanlage mit Industriegebäuden

Blick auf die Parkanlage

Erzbahnschwinge im Westpark

Objekte gesamt: 2010

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Westpark Bochum

Die Geschichte der Umwandlung des ehemaligen Stahlwerks Bochumer Verein zum Westpark begann 1989. In direkter Nachbarschaft zur Bochumer Innenstadt gelegen, wurde die 35 Hektar große Brachfläche von der Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) NRW erworben und als Planungsprojekt in die Internationale Bauausstellung (IBA) Emscher Park integriert. Auf ersten Ideenworkshops wurden mögliche Folgenutzungen diskutiert, ohne das noch bestehende industriehistorische Erbe des Areals auszuschließen.
Ein Konzept der Arbeitsgemeinschaft Westpark bildete ab 1997 die Grundlage für die heutige Flächengestaltung. Um die zentral gelegene und industriearchitektonisch bedeutsame Jahrhunderthalle herum, die gleichfalls auf ihre neue Funktion als Kulturveranstaltungszentrum vorbereitet wurde, entwickelte sich eine Parklandschaft auf drei Ebenen, die sowohl Ausblicke auf den Stadtraum Bochum als auch Einblicke in die industrielle Vergangenheit des Ortes gewähren. Die unterschiedlichen Geländeniveaus schufen innerhalb des Areals atmosphärisch eigenständige Räume.
Typisch für das heutige Erscheinungsbild des Areals sind seine Verbindungen. Verknüpft durch spektakuläre und mehrfach ausgezeichnete Brückenbauwerke, Treppenanlagen sowie neu gestaltete Parkzugänge, entstand ein Wegesystem, das Liegewiesen, Aussichtspunkte und Spielplätze mit den neuen Kultur- und Kunstspielorten sowie den für die Zukunft geplanten Wohn- und Gewerbebereichen verbindet und gleichzeitig den Park nach drei Seiten hin öffnet. Beton- und Stahlfragmente ehemaliger Hochofenanlagen wirken wie ein archäologisches Feld, vormalige Kühlbecken des Industriewassersystems muten wie eine eigenwillige Wasserwelt an, und der weithin sichtbare Wasserturm des Bochumer Vereins thront als Landmarke und Bezugspunkt im Zentrum der Fläche. Die südliche Begrenzung bildet ein 1911 erbautes, 16 Meter hohes Stützmauerwerk, das Colosseum. Bis zur Realisierung weiterer Pläne dient es zur Präsentation von Stahlskulpturen des Bochumer Künstlers Friedrich Gräsel.
Die Außenanbindung des Parks wurde mit einer neuen U-Bahnstation und neu errichteten Parkplätzen gewährleistet.

Autor: Peter Köddermann (MAI)
Zuletzt geändert am 23.07.2007

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