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St. Johann Baptist Hünshoven

St. Johann Baptist Hünshoven
Rundchor Außenansicht
Innenansicht mit Blick nach Norden zum verglasten Chor
Verglaster Chor mit Altar
Blick in den Innenraum Richtung Orgelempore
Integrierter Chor der Vorgängerkirche im Osten
Glockenturm von St. Johann Baptist
Detailansicht Glasfenster Chor
Westansicht mit Pfarrheim und Glockenturm
Südansicht mit Eingang zum Innenhof
Blick in den Chor des integrierten Vorgängerbaus
Deckenabschluss im Chorbereich
Deckenansicht Langhaus
Altarbereich

St. Johann Baptist Hünshoven
Rundchor Außenansicht
Innenansicht mit Blick nach Norden zum verglasten Chor
Verglaster Chor mit Altar
Blick in den Innenraum Richtung Orgelempore
Integrierter Chor der Vorgängerkirche im Osten
Glockenturm von St. Johann Baptist
Detailansicht Glasfenster Chor
Westansicht mit Pfarrheim und Glockenturm
Südansicht mit Eingang zum Innenhof
Blick in den Chor des integrierten Vorgängerbaus
Deckenabschluss im Chorbereich
Deckenansicht Langhaus
Altarbereich
Standort
Hermann-Josef-Str. 11
52511 Geilenkirchen
  • Denkmalschutz Denkmalgeschützt

Bereits 1217 wird eine Kirche im Geilenkirchener Stadtteil Hünshoven erwähnt. Der Vorgängerbau von St. Johann Baptist wurde Mitte des 15. Jahrhunderts als einschiffiger Bau errichtet und erhielt 1916 eine Beichtkapelle. Während des zweiten Weltkriegs brannte die Kirche aus. Im Anschluss wurde 1945 der Kirchturm gesprengt. Mit dem Bau einer neuen Kirche wurde 1950 nach Plänen von Dominikus und Gottfried Böhm begonnen. Die wenigen erhaltenen Reste der Vorgängerkirche wurden dabei in den Neubau integriert.1986 wurde das Gebäude unter der Leitung von Walter Horn aus Aachen saniert.

Das Gebäudeensemble besteht aus dem Kirchbau, dem westlich von diesem gelegenen Pfarrheim sowie der Sakristei und dem fünfgeschossigen, quadratischen Turm mit offenem Glockengeschoss im Norden, das sich um einen abgeschlossenen Innenhof gruppiert. Die in Stahlskelettbauweise errichtete Saalkirche ist mit dem Chor nach Norden ausgerichtet. In Richtung Süden verjüngt sich das Langhaus, an das sich im Osten der erhaltene fünfseitig geschlossene Chor der Vorgängerkirche anfügt. Der halbkreisförmige Chor ist vollständig verglast und leicht erhöht. Zusätzlich wird das Kirchenschiff von rechteckigen Hochfenstern beleuchtet. Sowohl die Fenster im Chor, als auch die Hochfenster wurden 1951 von Gottfried Böhm entworfen und zeigen geometrische Kompositionen. Die Fenster im Altbau stammen ebenfalls aus der Bauzeit und wurden von Lidwine Wildner geschaffen.

Die Kirche St. Johann Baptist in Hünshoven ist seit Januar 2026 außer Dienst gestellt und wird nicht mehr als Gottesdienstraum genutzt. Das Gebäude soll erhalten bleiben und umgenutzt werden. Vorgesehen ist der Umbau zu einer Pflegeschule.

Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 05.02.2026

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Architektur Öffentliche Gebäude Sakralbauten