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Liebfrauenkirche Köln

Liebfrauenkirche Köln
Straßenansicht von Südwesten
Ansicht von der Regentenstraße
Turmspitze
Turmansicht Liebfrauenkirche
Rückansicht von Osten, Anbau 1950er Jahre
Ostansicht, Anbau 1950er Jahre
Portal im Westturm
Südfassade
Mittelschiff, Blick nach Osten
Kircheninnenraum
Deckenuntersicht Mittelschiff
Blick auf die Orgel
seitlicher Blick auf die Orgel
Altarbereich
Kirchenfenster

Liebfrauenkirche Köln
Straßenansicht von Südwesten
Ansicht von der Regentenstraße
Turmspitze
Turmansicht Liebfrauenkirche
Rückansicht von Osten, Anbau 1950er Jahre
Ostansicht, Anbau 1950er Jahre
Portal im Westturm
Südfassade
Mittelschiff, Blick nach Osten
Kircheninnenraum
Deckenuntersicht Mittelschiff
Blick auf die Orgel
seitlicher Blick auf die Orgel
Altarbereich
Kirchenfenster
Standort
Regentenstraße 4
51063 Köln
  • Denkmalschutz Denkmalgeschützt
  • Sanierung Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert
Baujahr:
1857-64 / 1953-55
Epoche(n):
Historismus, 1950er-70er Jahre
Urheber*in:
Bauherr*in:

Die katholische Pfarrkirche Unserer Lieben Frau in Köln-Mülheim wurde 1857-64 von Ernst F. Zwirner in neugotischem Stil erbaut. Die dreischiffige Backsteinbasilika wurde im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt und 1953-55 von Rudolf Schwarz als Stahlbetonskelettbau neu gebaut. Maria Schwarz entwarf 1965 den neuen, gefalteten Aufsatz für den erhaltenen Westturm. Vom ersten Bau sind auch die Umfassungsmauern des Langhauses erhalten geblieben.

Der Entwurf von Rudolf Schwarz sah vor, an den erhaltenen dreischiffigen, 28 Meter langen Kirchenraum einen Anbau in den Maßen des ehemaligen Querschiffs und mit vereinfachten Formen anzufügen. Er ersetzte die neogotischen Ostteile – Querschiff und Langchor – mit einer quergelagerten Chorhalle von 26 Metern Länge und 30 Metern Breite und führte damit die drei Achsen des Langhauses weiter.
Die Chorhalle besteht aus einem durchfensterten Stahlbetongerüst unter einem dreifach gefalteten Satteldach aus Beton; wobei die großen Glasflächen von Backsteinmauerwerk und Beton gerahmt sind. Die Fensterbänder sind als sog. Lichtbäume konzipiert (A. Wendling, 1958).

Der Neubau der Liebfrauenkirche ist durch die Leichtigkeit der hohen und weiten Halle gekennzeichnet. Der Dachstuhl mit filigranen blattvergoldeten Stahlrohren wird von zwei schlanken Stützen getragen. Dabei stehen die Säulen in Verlängerung der erhalten gebliebenen Stützen des Langhauses und umfassen den um 10 Stufen erhöhten Altarbereich.

Die neue Deckenkonstruktion ist auf die gesamte Halle ausgeweitet, setzt sich im Mittelschiff des Altbaus bis zu dessen Stirnwand hin fort und schafft so eine Verbindung zwischen Neu- und Altbau der Liebfrauenkirche.

Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 06.05.2026

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Architektur Öffentliche Gebäude Sakralbauten