baukunst-nrw

St. Paulus Neuss

Blick von Nordwesten auf St. Paulus
Blick auf St. Paulus von Westen
Straßenansicht von Osten, St. Paulus Neuss
Westportal der Kirche
Blick von Süden auf St. Paulus
Gefaltetes Dach und Turmhelm der Kirche
Innenraum nach Osten in Richtung Altarbereich
Altarraum der Kirche St. Paulus
Blick auf das gefaltete Zeltdach im Inneren
Faltwerk, Übergang von Wand zu Dach
Tabernakel vor Faltwerk im Westen
Faltwerk Wand/Dach
Dachfaltwerk
Tabernakel von St. Paulus
Dachfaltwerk mit Dreiecksfenster über dem Altar
Dreieckiges Fenster über dem Altarbereich

Blick von Nordwesten auf St. Paulus
Blick auf St. Paulus von Westen
Straßenansicht von Osten, St. Paulus Neuss
Westportal der Kirche
Blick von Süden auf St. Paulus
Gefaltetes Dach und Turmhelm der Kirche
Innenraum nach Osten in Richtung Altarbereich
Altarraum der Kirche St. Paulus
Blick auf das gefaltete Zeltdach im Inneren
Faltwerk, Übergang von Wand zu Dach
Tabernakel vor Faltwerk im Westen
Faltwerk Wand/Dach
Dachfaltwerk
Tabernakel von St. Paulus
Dachfaltwerk mit Dreiecksfenster über dem Altar
Dreieckiges Fenster über dem Altarbereich
Standort
Maximilian-Kolbe-Straße 4
41466 Neuss
  • Denkmalschutz Denkmalgeschützt

Die katholische Kirche St. Paulus in Neuss-Weckhoven wurde nach einem Entwurf des Architekten Fritz Schaller in Zusammenarbeit mit dem Bauingenieur Stefan Polónyi in den 1960er Jahren erbaut. Auf dem nahezu quadratischen Grundstück befinden sich zudem ein Pfarrhaus, ein Jugendheim und eine Bibliothek.

Der skulpturale Kirchenbau fällt durch seine ungewöhnliche zeltartige Faltwerkkonstruktion aus Stahlbeton auf, die ihn als Vertreter des „kristallinplastischen“ Kirchenbautyps der Nachkriegszeit ausweist. Der Bau ist oberhalb des Sockelbereichs mit Kupferblech auf Holzschalung eingedeckt. Der freistehende, spitz zulaufende Kirchturm ist über einen flachen Verbindungsgang mit der Kirche verbunden und ebenfalls als Faltwerkkonstruktion ausgebildet und mit Kupferblech eingedeckt. Auf der Westseite mündet das Faltwerk in eine große massive Sichtbetonscheibe, die das Eingangsportal beinhaltet.

Der Innenraum der St. Paulus-Kirche ist als stützenloser Saal ausgebildet, wobei die Innenflächen des Faltwerks in Sichtbeton belassen wurden. Als einziges Fenster in der Fassade befindet sich ein Dreiecksfenster in der Altarwand. Zwei schmale Fensterbänder über den Sockelmauern an den Seiten, zwei kleine Dachfenster im Altarbereich und längs gerichtete Oberlichtbänder im Dach, über die indirektes Licht von oben einfällt, sorgen für zusätzliche Belichtung.

Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 04.07.2024

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Kategorien

Architektur Öffentliche Gebäude Sakralbauten