44787 Bochum
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Denkmalgeschützt
- Baujahr:
- 1877-79 (Turm) / 1957-59
- Epoche(n):
- Historismus, 1950er-70er Jahre
- Urheber*in:
- Prof. Dipl.-Ing. Dieter Oesterlen (1950er Jahre)August Hartel (Vorgängerbau)Theodor Quester (Vorgängerbau)
- Bauherr*in:
- Internet:
- www.christuskirche-bochum.de
Der Neubau der evangelischen Christuskirche in der Bochumer Innenstadt wurde 1957-59 von Dieter Oesterlen entworfen.
Der Turm der Christuskirche stammt von ihrem Vorgängerbau, der 1877-79 von August Hartel und Theodor Quester errichteten Basilika, die im Jahr 1943 zerstört wurde.
Die Saalkirche aus Backstein ist nach Norden hin ausgerichtet und auf einem trapezförmigen Grundriss, der sich zum Chor hin verjüngt, errichtet.
Der Turm der ehemals geosteten Christuskirche ist mit einem gemauerten Spitzhelm bedeckt. Bei dem Bau aus den 1950er Jahren sind die Wände und auch das Dach aus Stahlbeton gefaltet. Durch den Wechsel von Wandflächen mit Betonglaswänden (mit indirekter Belichtung) ergibt sich eine Rhythmisierung des Raumes.
Zu betreten ist die Christuskirche durch ein fünfeckiges Bronzeportal unter der Orgelempore, das mit einem schmalen Glasband umrahmt ist und genauso wie die Glasfenster (1959) von Helmut Lander stammt. Im Turm wurde 1929-31 eine mit Mosaiken geschmückte Heldengedenkkapelle eingerichtet.
Seit 2011 wird der Sakralbau als Kirche der Kulturen für unterschiedliche Veranstaltungen genutzt.
Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 04.12.2013
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