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St. Gertrud in Köln

St. Gertrud in Köln
Bebauung entlang der Krefelder Straße
Gesamtansicht St. Gertrud
Kirchturm St. Gertrud
Blick von Krefelder Straße
Innenraum St. Gertrud
Altar mit Kreuz
Altarbereich
Innenraum St. Gertrud mit Blick Richtung Altar
Innenansicht links vom Altar
Innenansicht links vom Altar
farbiges Glasfenster
Innenraum mit Kirchenfenstern
Innenraum St. Gertrud
minimalistische Sitzbank
Krypta
Zugang Krypta
Giebelfenster innen
Innenansicht mit Giebelfenstern
Giebelfenster mit Betonfaltwerk
Deckenfaltwerk aus Beton
Deckenfaltwerk aus Beton

St. Gertrud in Köln
Bebauung entlang der Krefelder Straße
Gesamtansicht St. Gertrud
Kirchturm St. Gertrud
Blick von Krefelder Straße
Innenraum St. Gertrud
Altar mit Kreuz
Altarbereich
Innenraum St. Gertrud mit Blick Richtung Altar
Innenansicht links vom Altar
Innenansicht links vom Altar
farbiges Glasfenster
Innenraum mit Kirchenfenstern
Innenraum St. Gertrud
minimalistische Sitzbank
Krypta
Zugang Krypta
Giebelfenster innen
Innenansicht mit Giebelfenstern
Giebelfenster mit Betonfaltwerk
Deckenfaltwerk aus Beton
Deckenfaltwerk aus Beton
Standort
Krefelder Str. 55
50670 Köln
  • Auszeichnung Ausgezeichnet
  • Denkmalschutz Denkmalgeschützt
  • Sanierung Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

Die katholische Pfarrkirche St. Gertrud an der Krefelder Straße in Köln wurde in den Jahren 1961-66 von Gottfried Böhm gebaut.
Der skulpturale Baukörper wurde aus grobem Waschbeton und mit einem schiefergedeckten Faltdach aus Beton errichtet. Über einem unregelmäßigen polygonalen Grundriss erhebt sich der expressive durchgeformte Bau mit seinen zahlreichen Vor- und Rücksprüngen. Zur Straße hin ausgerichtet, wird die Kirchenfront von drei prismenartigen, turmähnlich überhöhten Giebelformationen bestimmt.
Die Giebel und der schlanke Glockenturm sind von unregelmäßig gefalteten Dächern bedeckt. An den leicht abgerückten Glockenturm schließt das Gemeindezentrum an, welches nach Böhms Entwurf Pfarrhaus, Jugendheim, Kindergarten und Bücherei umfasst. Das Pfarrzentrum von viereinhalb Geschossen Höhe mit seinem Flachdach und der durch Fensterbänder gegliederten Fassade übermittelt zur Nachbarbebauung.
Die Pflasterung des Vorplatzes von St. Getrud wird auch im Inneren fortgesetzt. Der Innenraum zeichnet sich durch geknickte, verkantete Sichtbetonwände aus. Wände und Decken gehen ineinander über und sind mit scharfen Graten versehen. Die von Böhm und Fritz Hans Lautens entworfenen Glasfenster, die mit einem floralen Sprossenornament versehen sind, erhellen nur spärlich den Innenraum.
Der Gemeinderaum ist leicht abgesenkt und von einem Umgang umgeben. Über einer kryptenartig angelegten Unterkirche liegt eine erhöhte Apsis. In den giebelähnlichen Vorbauten sind Kapellennischen untergebracht.
Auch die Innenausstattung stammt aus Böhms Hand: Er gestaltete Bänke, Beichtstühle, Kanzel, Altar und Taufbecken, unter anderem aus dunklem Holz und Metall.
Die Kirche wird nach wie vor als Gottesdienstort genutzt, dient aber unter dem Namen "sankt gertrud: kirche + kultur" auch für Ausstellungs- und Theaterprojekte.

Auszeichnungen:

  • Kölner Architekturpreis 1967 (kap - KKV, BDA Köln, DWB, AFR), Auszeichnung

Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 24.03.2023

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Kategorien

Architektur Öffentliche Gebäude Sakralbauten