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Feilenschmiede Felten

Feilenschmiede Felten, saniert
Sanierte Feilenschmiede
Südwestansicht nach dem Umbau
Nordansicht
Büroräume im Ergeschoss
Alt und Neu kombiniert im Esszimmer
Vor der Sanierung
Zustand vor der Sanierung: im Vordergrund Bau von 1850, im Hintergrund Anbau von 1920
Gebäudezustand vor der Sanierung

Feilenschmiede Felten, saniert
Sanierte Feilenschmiede
Südwestansicht nach dem Umbau
Nordansicht
Büroräume im Ergeschoss
Alt und Neu kombiniert im Esszimmer
Vor der Sanierung
Zustand vor der Sanierung: im Vordergrund Bau von 1850, im Hintergrund Anbau von 1920
Gebäudezustand vor der Sanierung
Standort
Baisiepen 10
42859 Remscheid
  • Auszeichnung Ausgezeichnet
  • Denkmalschutz Denkmalgeschützt
  • Sanierung Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert
Baujahr:
ca. 1850 / 1880 / 1920 / 2005-2010 (Sanierung)
Epoche(n):
Urheber*in:
welke architekten (Sanierung)
Bauherr*in:

Die Feilenschmiede befindet sich im Remscheider Südbezirk in der Hofschaft Baisiepen auf einer kleinen Anhöhe direkt an der Baisieper Straße.
Durch fortwährende Nutzungsanpassungen und Erweiterungen bilden heute drei ineinander verzahnte Gebäudeteile die alte Schmiede. Neben dem eingeschossigen Fachwerkbau mit angebauter Esse (Baujahr ca. 1850) und dem in den 1880er Jahren errichteten Ofenhaus mit viereckigem Schornstein, wurde ein Anbau aus den 1920er Jahren zur Aufnahme der mittlerweile elektrifizierten Feilenhaumaschinen, der durch seine verputzte Schaufassade und Höhe das Fachwerkhaus dominiert, errichtet.
Gegenüber liegt das ehemalige ebenfalls unter Schutz gestellte Wohn- und Kontorgebäude, die Scheunengebäude existieren nicht mehr. Zusammen ist dieses Ensemble ein wichtiges Zeitdokument der frühen Industrialisierung in Verbindung mit dem Leben in der Landwirtschaft im 19. Jahrhundert.
Das Objekt wurde 2004 von Welke Architekten erworben, gesichert und dokumentiert. Nach Freilegung der Tragkonstruktion wurde schrittweise mit der Sanierung des Fachwerks und des Dachstuhls begonnen.
Ziel der Sanierung war es, ein Gebäude zu schaffen, welches den heutigen Nutzungsanforderungen gerecht wird, jedoch den ursprünglichen Charakter und Aussagewert der noch vorhandenen Einbauten nicht verliert.
Insbesondere wurde darauf geachtet, dass die moderne Haustechnik nicht sichtbar ist, sondern die großzügigen Räume erhalten bleiben. So wurden ein Hausanschlusskasten und die Luftwärmepumpe im Außenbereich installiert. Über dem Ofen wurde die Heizungsanlage mit Pufferspeicher aufgebaut.
Das Dachgeschoss, welches im Urzustand schon eine Kammer für Wanderarbeiter beinhaltete, wurde durch ein kleines Bad komplettiert. In einer dahinter liegenden kleinen Kammer ist die Verteilung der Wandheizung und der Server für die künftige Büronutzung untergebracht.

Auszeichnungen:

  • Rheinischer Preis für Denkmalpflege 2010 (LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland)

Autor*in: welke architekten
Text zuletzt geändert am 20.12.2010

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