baukunst-nrw

Germaniasiedlung Köln-Höhenberg

Germaniasiedlung, Ecke Geraer/Weimarer Straße
Innenansicht Museumswohnung
Innenansicht Museumswohnung
Germaniasiedlung, Ecke Geraer/Fuldaer Straße
Germaniasiedlung, Ecksituation Kösener Weg / Weimarer Straße
Weimarer Straße
Fassadenansicht Kösener Weg
Ecksituation Erfurter Straße
Erfurter Straße / Kösener Weg
Fassadenansicht Fuldaer Straße
Kopfbau am Weimarer Platz
Hausfassaden an der Weimarer Str.
Eingangssituation Weimarer Straße
Hauseingang in der Germaniasiedlung
Hauseingang in der Germaniasiedlung
Innenansicht Museumswohnung

Germaniasiedlung, Ecke Geraer/Weimarer Straße
Innenansicht Museumswohnung
Innenansicht Museumswohnung
Germaniasiedlung, Ecke Geraer/Fuldaer Straße
Germaniasiedlung, Ecksituation Kösener Weg / Weimarer Straße
Weimarer Straße
Fassadenansicht Kösener Weg
Ecksituation Erfurter Straße
Erfurter Straße / Kösener Weg
Fassadenansicht Fuldaer Straße
Kopfbau am Weimarer Platz
Hausfassaden an der Weimarer Str.
Eingangssituation Weimarer Straße
Hauseingang in der Germaniasiedlung
Hauseingang in der Germaniasiedlung
Innenansicht Museumswohnung
Standort
Fuldaer, Erfurter, Weimarer Str., Kösener Weg, Gothaer Platz
51103 Köln
  • Auszeichnung Ausgezeichnet
  • Denkmalschutz Denkmalgeschützt
Baujahr:
1928 / 2005 - 2010
Epoche(n):
Moderne
Urheber*in:
Architekt Dipl.-Ing. Werner Scherer (Sanierung Fuldaer, Erfurter, Weimarer Str., Kösener Weg)
Dipl.-Ing. Ulrich Böttger | Böttger Architekten BDA (Sanierung Weimarer Str., Gothaer Platz)
Fritz-Hans Kreis (Städtebauliche Gesamtplanung)
Bauherr*in:

Die Germaniasiedlung in Köln gehört zu den größten Siedlungsanlagen der Stadt.
Ab 1919 wurde die Siedlung in Höhenberg geplant und gebaut.
Die für die Arbeiter der Germania Spiegelglaswerke errichtete Siedlung wurde in zwölf Abschnitten und mit einer Vielzahl von Haustypen, Grundrisslösungen und Detailgestaltungen errichtet.
Insgesamt 18 verschiedene Architekten arbeiteten an der Siedlung, mit ihrer Mischung aus Zeilen- und Blockbebauung, die 1929 fertiggestellt war.
Ursprünglich umfasste die Siedlung 1459 Wohneinheiten und 17 Ladenlokale. Zerstörungen im zweiten Weltkrieg wurden in den 1950er Jahren ersetzt.

2005 begann die GAG mit einer umfassenden Renovierung der Siedlung. Hierbei werden insgesamt 113 Häuser nicht nur instandgesetzt, sondern zudem den aktuellen Erfordernissen des Wärmeschutzes angepasst, wobei die Anforderungen des Denkmalschutzes genau beachtet werden.
Die Dächer werden neu eingedeckt, dabei werden auch die ursprünglichen Dachgauben, die aus Kostengründen bei der Beseitigung der Kriegsschäden nicht wieder aufgebaut worden waren, wieder errichtet und die Dachgeschossräume als Wohnräume eingerichtet.

Auf Grundlage einer umfassenden historischen Fotodokumentation und Befunduntersuchungen wird zudem die ursprüngliche Farbigkeit der Siedlung wiederhergestellt. Die Sanierung der Wohnsiedlung wurde im Jahr 2010 fertiggestellt.

Auszeichnungen:

  • Deutscher Bauherrenpreis Modernisierung 2009 (Kooperation GdW, BDA, DST), Preisträger

Autor*in: Architekt Scherer / Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 24.11.2008

Objektkommentare

Kategorien

Architektur Wohnbauten Mehrfamilienhäuser/Wohnsiedlungen