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Christkönigskapelle am Altenberger Dom

Ostansicht, überhöhtes Dach der Giebelwand
Ostansicht, überhöhtes Dach der Giebelwand
Altenberger Dom und Neubau der Christkönigskapelle
Westansicht, Fensterband und Empfangshof
Westansicht, Fensterband und Empfangshof
Westansicht, Fensterband und Empfangshof
Detailansicht der Giebelwand mit modernen Maßwerkfenstern

Ostansicht, überhöhtes Dach der Giebelwand
Ostansicht, überhöhtes Dach der Giebelwand
Altenberger Dom und Neubau der Christkönigskapelle
Westansicht, Fensterband und Empfangshof
Westansicht, Fensterband und Empfangshof
Westansicht, Fensterband und Empfangshof
Detailansicht der Giebelwand mit modernen Maßwerkfenstern
Standort
Eugen-Heinen-Platz 2
51519 Odenthal
  • Auszeichnung Ausgezeichnet
  • Sanierung Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

2012 wurde nach Plänen von Prof. Gernot Schulz mit der Sanierung, Neustrukturierung und Erweiterung der Jugendbildungsstätte „Haus Altenberg“ des Erzbistums Köln in Odenthal begonnen. Der Ort wird geprägt von der ehemaligen gotischen Klosterkirche, dem so genannten „Altenberger Dom“. Wichtiger Teil der Erweiterung ist der Neubau einer Kapelle im 1. Obergeschoss eines Neubauteils. Dieser befindet sich auf der historischen Spur des in der Zeit der Säkularisierung zerstörten gotischen Kreuzgangs südlich des Altenberger Doms. Die aus der Geschichte abgeleitete Position des Neubaus birgt für die Kapelle die Herausforderung einer entgegen der liturgischen Ausrichtung nach Osten langgestreckten Raumproportion. Entstanden ist ein asymmetrischer zweifach überwölbter Raum, bestehend aus einem fest möblierten Hauptraum und einem bewusst leer gehaltenen Nebenbereich.

Der liturgische Bereich ist zentral auf ein für die Historie des Haus Altenberg wichtiges Bestandskreuz ausgerichtet, welches im Licht der dahinterliegenden durchbrochenen Glaswand zu schweben scheint. Hierbei folgen Geometrie und Versatz der Maßwerksteine ebenso den seit dem Mittelalter überlieferten Bautechniken wie die Grisaille-Beschichtung der Glasscheiben. Die freie Anordnung der Maßwerksteine im Inneren und deren Materialisierung aus Beton-Gußelementen jedoch sind zeitgenössische Komponenten der Fassade.

Die Prinzipalstücke Altar und Ambo sowie das Gehäuse des ewigen Lichts sind Teil der Gesamtgestaltung. Symbolisierte Dornenrosenzweige prägen die Sockelemente von Altar und Ambo als Zeichen der „Christkönig“ geweihten Kapelle. Der aus dem Bestand übernommene Tabernakel erhielt einen neuen Sockel. Darüber hinaus findet sich das Messing-Material des Tabernakels in Details des Raums in brünierter Form wieder.

Auszeichnungen:

  • Kölner Architekturpreis 2017 (kap - KKV, BDA Köln, DWB, AFR), Auszeichnung

Autor*in: Prof. Gernot Schulz / Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 20.11.2023

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Kategorien

Architektur Öffentliche Gebäude Sakralbauten