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St. Pankratius in Odenthal

St. Pankratius in Odenthal, Nordansicht
St. Pankratius in Odenthal, Südansicht
St. Pankratius in Odenthal, Westportal mit barockem Portalaufsatz
St. Pankratius in Odenthal, Portal
St. Pankratius in Odenthal, von Südosten
St. Pankratius in Odenthal, Choransicht
Kircheninnenraum St. Pankratius, Blick nach Osten
Altarbereich St. Pankratius
Blick in den Chor von St. Pankratius
St. Pankratius, Innenraum Blick nach Westen
St. Pankratius, Innenraum Blick nach Westen
St. Pankratius, Orgel
St. Pankratius, Blick ins Seitenschiff
St. Pankratius, Blick ins Seitenschiff
St. Pankratius, Blick ins Seitenschiff
St. Pankratius, Innenraum Vierung
Taufstein
Deckenuntersicht St. Pankratius
Deckenuntersicht St. Pankratius

St. Pankratius in Odenthal, Nordansicht
St. Pankratius in Odenthal, Südansicht
St. Pankratius in Odenthal, Westportal mit barockem Portalaufsatz
St. Pankratius in Odenthal, Portal
St. Pankratius in Odenthal, von Südosten
St. Pankratius in Odenthal, Choransicht
Kircheninnenraum St. Pankratius, Blick nach Osten
Altarbereich St. Pankratius
Blick in den Chor von St. Pankratius
St. Pankratius, Innenraum Blick nach Westen
St. Pankratius, Innenraum Blick nach Westen
St. Pankratius, Orgel
St. Pankratius, Blick ins Seitenschiff
St. Pankratius, Blick ins Seitenschiff
St. Pankratius, Blick ins Seitenschiff
St. Pankratius, Innenraum Vierung
Taufstein
Deckenuntersicht St. Pankratius
Deckenuntersicht St. Pankratius
Standort
Altenberger-Dom-Straße 51
51519 Odenthal
  • Denkmalschutz Denkmalgeschützt
Baujahr:
11. / 12. Jh. / 19.Jh.
Epoche(n):
Romanik
Urheber*in:
Bauherr*in:

Die katholische Pfarrkirche St. Pankratius in Odenthal zählt zu den ältesten Sakralbauten der Region. Ihr Ursprung reicht bis in das 11. Jahrhundert, als ein einfacher, einschiffiger Saalbau mit einem zweigeschossigen Westturm entstand. Bereits im 12. Jahrhundert wurde die Kirche zu einer dreischiffigen, flach gedeckten Pfeilerbasilika erweitert, wodurch der Grundriss erstmals größere Dimensionen annahm. Um 1200 erhielt der Turm zwei zusätzliche Geschosse und gewann damit die bis heute prägende Höhe.

Einen tiefgreifenden Umbau erfuhr das Gotteshaus in den Jahren 1893–1894. Nach Plänen des Kölner Architekten Karl Freyse wurde der mittelalterliche Chor abgetragen und durch eine Erweiterung nach Osten ersetzt. Zwei zusätzliche Langhausjoche, ein Querhaus sowie ein neuer Chor mit halbrunder Apsis entstanden in neoromanischen Formen. Parallel dazu bekam der Westturm ein stumpfes Pyramidendach, das sich formal an die Romanik anlehnt.

Heute präsentiert sich St. Pankratius als dreischiffige Basilika mit Westturm, Querhaus und apsidialem Chor. Während die drei westlichen Langhausjoche noch originale romanische Substanz aus dem 11. und 12. Jahrhundert bewahren, ist der östliche Teil Ergebnis der neugestaltenden Maßnahmen des 19. Jahrhunderts. So wirkt das Bauwerk insgesamt wie eine hochromanische Basilika, weist jedoch in weiten Teilen eine neoromanische Überformung auf.

Besondere Akzente setzen Details wie das barocke Portalaufsatz über dem romanischen Westportal. Die Figurengruppe mit einer Mariendarstellung stammt ursprünglich von der „Neuen Abtei“ in Altenberg, die 1693 errichtet worden war, und wurde später nach Odenthal übertragen.

Auch die Ausstattung vereint verschiedene Epochen. Das älteste erhaltene Stück ist ein Taufstein aus Andesit, entstanden in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Das achteckige Becken ruht auf kleinen Säulen mit Ecksporen an den Basen und reich verzierten Würfelkapitellen. In der Apsis befindet sich ein Kruzifix, dessen Corpus aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts stammt. Eine weitere Besonderheit stellt eine fast tausend Jahre alte Glocke dar, die zu den ältesten im Rheinland zählt.

Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 21.08.2025

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Architektur Öffentliche Gebäude Sakralbauten