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St. Josef Kierspe

Westfassade von St. Josef in Kierspe
Außenansicht Chor
St. Josef Kierspe
Außenansicht des Chors
Kirchturm im Innenhof
Kirchturm von St. Josef
Eingangsbereich im Kirchturm
Kircheninnenraum mit Blick Richtung Altar
Kircheninnenraum mit eingestelltem Chor
eingestellter Chor mit Altar
Altarbereich
Altar
Fenstergestaltung Chor
Eingangsbereich im Turm von innen
Glasfenster im Eingangsbereich
Weihwasserbecken unter dem Turm im Eingangsbereich

Westfassade von St. Josef in Kierspe
Außenansicht Chor
St. Josef Kierspe
Außenansicht des Chors
Kirchturm im Innenhof
Kirchturm von St. Josef
Eingangsbereich im Kirchturm
Kircheninnenraum mit Blick Richtung Altar
Kircheninnenraum mit eingestelltem Chor
eingestellter Chor mit Altar
Altarbereich
Altar
Fenstergestaltung Chor
Eingangsbereich im Turm von innen
Glasfenster im Eingangsbereich
Weihwasserbecken unter dem Turm im Eingangsbereich
Standort
Glockenweg 4
58566 Kierspe
  • Denkmalschutz Denkmalgeschützt
  • Sanierung Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

Die katholische Pfarrkirche St. Josef in Kierspe wurde in den Jahren 1959 bis 1961 nach einem Entwurf von Gottfried Böhm errichtet. Sie entstand aufgrund des Platzmangels für die nach dem Zweiten Weltkrieg zunehmend angewachsene katholische Gemeinde in Kierspe, die seit 1946 eine Notkirche nutzte. 1957 konnte das Grundstück für den Bau der Kirche erworben werden, auf dem sich ursprünglich während des Kriegs ein Zwangsarbeiterlager befand. Insgesamt dreimal erfolgten Renovierungsarbeiten an der Kirche. Die erste Renovierung wurde in den Jahren 1977 und 1978 vorgenommen. Dabei wurde unter anderem das Dach erneuert. Weitere Renovierungsarbeiten fanden 1994 und 2012 statt. Im Jahr 2002 wurde das ursprünglich aus Beton bestehende Traufband ummantelt. Seit 2004 steht St. Josef unter Denkmalschutz.

Die Kirche, die aus verputztem Backstein errichtet wurde, präsentiert sich im Grundriss als rechteckig mit einem Atrium im Westen. Innerhalb dieses Atriums befindet sich der runde Kirchturm, der den Eingangsbereich für den Kirchraum bildet sowie die Sakristei und das Pfarrhaus, die zu beiden Seiten des Turms angeordnet sind. Den rechteckigen Grundriss durchbricht nur der Chor mit 3/8-Schluss, der im Gegensatz zum übrigen Baukörper leicht erhöht ist und durch ein sechsseitiges Zeltdach abgeschlossen wird. Der restliche Teil der Kirche ist flach gedeckt, mit Ausnahme des Turms, der einen spitzen, kegelförmigen Helm aufweist.

Der Innenraum der Kirche wird durch den eingestellten Chor mit ornamentalen Tuffsteinfensterbändern geprägt. Gusseiserne Säulen, welche die durchbrochenen Seitenwände des Chors tragen, fungieren als Chorschranken. Die Fenstergestaltung entstand nach Entwürfen von Robert Rexhausen. Im Eingangsbereich sind die raumhohen Fenster mit Darstellungen des apokalyptischen Lamms und des Weltgerichts durch eine Goldbeschichtung besonders wertvoll verziert. Die ursprüngliche Ausstattung der Kirche wurde ebenfalls durch Böhm entworfen. Später erworben wurden das Kruzifix aus dem 16. Jahrhundert, eine spätgotische Mondsichelmadonna und der Kreuzweg von Fitz Müller aus dem Jahr 1965.

Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 03.04.2023

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Architektur Öffentliche Gebäude Sakralbauten
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