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Heilig Geist Kirche Erkrath

Heilig Geist Kirche Erkrath
Gesamtanlage Heilig Geist Kirche Erkrath mit Außenmauern
Außenansicht Gesamtanlage und Glockenturm
Detailansicht Raumfachwerk aus grünen Metallstäben
Blick auf die Dachkonstruktion mit grünem Raumfachwerk
Raumfachwerk Übergang Stütze
Raumfachwerk in der Heilig Geist Kirche Erkrath
Sakramentshaus Heilig Geist Kirche
Taufbrunnen Heilig Geist Kirche
Nische mit Taufbrunnen
Blick über den Altar in den Kirchenraum
Raumfachwerk über dem Altar
Kirchenraum Rückwand und Stuhlreihen
Blick auf den Altar, rechts Nische mit Sakramentshaus
Kirchenraum Heilig Geist Kirche Erkrath
Innenansicht Heilig Geist Kirche Erkrath
Innenhof des Gbäudeensembles mit Kirche, Pfarrsaal, Kita und Wohngebäuden
Blick auf den Glockenturm der Heilig Geist Kirche Erkrath
Heilig Geist Kirche Erkrath mit Glockenturm
Durchgang zur Heilig Geist Kirche Erkrath

Heilig Geist Kirche Erkrath
Gesamtanlage Heilig Geist Kirche Erkrath mit Außenmauern
Außenansicht Gesamtanlage und Glockenturm
Detailansicht Raumfachwerk aus grünen Metallstäben
Blick auf die Dachkonstruktion mit grünem Raumfachwerk
Raumfachwerk Übergang Stütze
Raumfachwerk in der Heilig Geist Kirche Erkrath
Sakramentshaus Heilig Geist Kirche
Taufbrunnen Heilig Geist Kirche
Nische mit Taufbrunnen
Blick über den Altar in den Kirchenraum
Raumfachwerk über dem Altar
Kirchenraum Rückwand und Stuhlreihen
Blick auf den Altar, rechts Nische mit Sakramentshaus
Kirchenraum Heilig Geist Kirche Erkrath
Innenansicht Heilig Geist Kirche Erkrath
Innenhof des Gbäudeensembles mit Kirche, Pfarrsaal, Kita und Wohngebäuden
Blick auf den Glockenturm der Heilig Geist Kirche Erkrath
Heilig Geist Kirche Erkrath mit Glockenturm
Durchgang zur Heilig Geist Kirche Erkrath

Die Heilig-Geist-Kirche in Erkrath wurde nach Plänen von Gottfried Böhm in den Jahren 1969 – 1972 errichtet. Neben der Kirche selbst gehören zur Anlage auch eine Kindertagesstätte, ein Pfarrsaal sowie Wohngebäude. Die einzelnen Gebäude werden von einer sechs Meter hohen Mauer umfasst, die einen rechteckigen Grundriss bildet und einen begrünten Innenhof umschließt. Damit lehnt sich die Grundrissform an die mittelalterliche Klosterarchitektur an. Abgeschlossen werden die Gebäude von geometrisch geformten Flachdächern, die sich terrassenartig über mehrere Ebenen erstrecken. Einen markanten Sichtpunkt des Gebäudeensembles stellt der Kirchturm dar, der insgesamt etwa 24 Meter in der Höhe misst und sich aus einem Glockenturm und einem niedrigeren Treppenturm zusammensetzt. Sowohl an den Außen- als auch an den Innenwänden wurde der unbehandelte Sichtbeton sichtbar belassen.

Im Inneren der Heilig-Geist-Kirche in Erkrath fällt besonders die feingliedrige Dachkonstruktion aus grünen netzartig verbundenen Metallstäben auf, die sich wie ein Baldachin über dem Kirchraum erhebt. Das Zentrum des Raumes bildet der Altar, der leicht erhöht auf einer mittig platzierten, runden Plattform aufgestellt ist. Neben der grünen Dachkonstruktion und den Betonwänden wurde im Innenraum der sogenannte Biberschwanz als einheitliches Gestaltungsmittel verwendet. So bestehen Boden, Altar und Taufbrunnen aus den roten Dachziegeln, die sich in Süddeutschland häufig an älteren Gebäuden finden lassen, jedoch ausschließlich zur Dachdeckung genutzt wurden. Gleichzeitig wurde auch die Decke rot gestaltet, sodass der Innenraum vor allem durch die beiden Komplementärfarben rot und grün dominiert wird. Beleuchtet wird das Innere durch ein schmales Fensterband, das unterhalb der Dachkonstruktion den Raum umläuft.

Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 20.03.2023

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