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Collegium Albertinum

Luftbild Collegium Albertinum
Detail der Fassade
römische Thermen auf dem Gelände des Collegium Albertinum

Luftbild Collegium Albertinum
Detail der Fassade
römische Thermen auf dem Gelände des Collegium Albertinum
Standort
Adenauerallee 19
53111 Bonn
Baujahr:
1889 - 1892
Epoche(n):
Urheber*in:
Bauherr*in:

Das im neugotischen Stil errichtete Collegium Albertinum in Bonn ist das Theologenkonvikt des Erzbistums Köln und dient als Wohnsitz der Seminaristen während ihres Studiums. Es befindet sich auf der Adenauerallee und ist direkt am Rhein gelegen. Neben der Funktion als Wohnsitz für die Studenten sind im Gebäude zusätzlich das Albertus-Magnus-Institut, die Kommission für Zeitgeschichte, die Zentralrendantur Bonn, Interne Revision des VDD (Verband Deutscher Diözesen) und das Institut für Staatskirchenrecht ansässig.

Der Bau des Collegium Albertinum wurde 1889 nach Plänen von Johannes Richter begonnen und 1892 unter Gerhard Franz Langenberg abgeschlossen. Ursprünglich bot es Platz für insgesamt über 200 Studierende. Auf dem Gelände lag früher eine römische Siedlung, von der sich Teile einer Thermenanlage erhalten haben, die heute zu besichtigen sind.

Der Gebäudekomplex präsentiert sich als Dreiflügelanlage, die durch einen eingeschossigen Kreuzgang geschlossen wird und einen Innenhof umschließt. Zur Rheinseite befindet sich ein risalitartig vorspringender Bau in sakraler Formensprache, welcher im obersten Geschoss die Kapelle, im darunter liegenden Geschoss den Speisesaal und im untersten Geschoss die Aula beherbergt.

Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 23.03.2016

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