baukunst-nrw

Bundesrechnungshof Bonn

Eingangsbereich des Bundesrechnungshofs
Gesamtansicht der Rheinseite des Bundesrechnungshofs
Blick auf den Eingangsbereich und die Fassade auf der Straßenseite
Detail des Eingangsbereichs
Skulptur am Bundesrechnungshof
Fassade auf der Rheinseite
 Wohnhaus Adenauerallee 85 aus dem Jahre 1897 (Gebäude 21)

Eingangsbereich des Bundesrechnungshofs
Gesamtansicht der Rheinseite des Bundesrechnungshofs
Blick auf den Eingangsbereich und die Fassade auf der Straßenseite
Detail des Eingangsbereichs
Skulptur am Bundesrechnungshof
Fassade auf der Rheinseite
 Wohnhaus Adenauerallee 85 aus dem Jahre 1897 (Gebäude 21)
Standort
Adenauerallee 81
53113 Bonn
  • Denkmalschutz Denkmalgeschützt

Das Gebäude des Bundesrechnungshofs auf der Adenauerallee in Bonn wurde 1953 bis 1954 nach Plänen des Architekten Josef Trimborn errichtet. Es befindet sich auf dem Grundstück, auf dem ehemals die klassizistische Villa Sell, später Zitelmann aus dem Jahr 1844 stand, welche für den Neubau abgebrochen wurde. Ursprünglich diente der Bau von 1954 bis 1988 als Sitz des Bundesministeriums für das Post- und Fernmeldewesen. In den Neubau wurde auch das ehemalige Wohnhaus auf der Adenauerallee 85 integriert, welches aus dem Jahr 1897 stammt. Es war zudem der erste Ministeriumsneubau in Bonn.

Nachdem das Bundesministerium für das Post- und Fernmeldewesen 1988 seinen Sitz verlagerte, zog in das Gebäude auf der Adenauerallee zunächst das Auswärtige Amt ein. Im Rahmen dieses Umzugs wurde eine Sanierung vorgenommen und der Gebäudekomplex um eine Tiefgarage, einen Kantinenbauteil zur Rheinfront sowie ein Rechenzentrum ergänzt. Seit 2000 wird das Gebäude vom Bundesrechnungshof genutzt. Mit dem Umbau zu diesem Zweck wurde das Architekturbüro Walter von Lom PlanungsGmbH beauftragt.

Insgesamt umfasst der Gebäudekomplex etwa 350 Büroräume, einen mit schwarzer Basaltlava verkleideten Sitzungssaal, ein Kasino, eine Bücherei und einen Ausstellungsraum. Angelegt wurde er als dreigeschossiger Vierflügelbau, der mit einem flachen Walmdach abschließt. Der Eingangsbereich wird durch einen Vorbau aus einem flachen Vordach mit hohen, schlanken Pfeilern und eine große Fensterfläche markiert.

An der Rheinseitigen Fassade befinden sich fünf Bronzeplastiken des Künstlers Hans Wimmer, bei denen es sich um Tierdarstellungen handelt und welche symbolisch die fünf Kontinente der Welt repräsentieren. Zudem befinden sich Im Speisesaal des Gebäudekomplexes zehn Glasschliffsäulen, die vom Künstler Charles Crodel gestaltet wurden (Ausführung durch die Firma Puhl & Wagner).

Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 28.01.2020

Objektkommentare

Kategorien

Architektur Öffentliche Gebäude Verwaltungsgebäude/Rathäuser