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Neustadt Detmold

Friedrichstaler Kanal und Neustadt am Palaisgarten
Straßenzug der Detmolder Neustadt mit denkmalgeschützten barocken Häusern
Friedrichstaler Kanal im Jahr 1997
Haus Nr.2 in der Neustadt, am besten im ursprünglichen Zustand erhaltenes Gebäude
Traufenreihenhaus mit Gartenmauer (Neustadt 20)
Traufenreihenhaus des Barock (Neustadt 14)
Reihenwohnhaus in der barocken Neustadt (Neustadt 12)
Reihenwohnhaus in der barocken Neustadt (Neustadt 4)

Friedrichstaler Kanal und Neustadt am Palaisgarten
Straßenzug der Detmolder Neustadt mit denkmalgeschützten barocken Häusern
Friedrichstaler Kanal im Jahr 1997
Haus Nr.2 in der Neustadt, am besten im ursprünglichen Zustand erhaltenes Gebäude
Traufenreihenhaus mit Gartenmauer (Neustadt 20)
Traufenreihenhaus des Barock (Neustadt 14)
Reihenwohnhaus in der barocken Neustadt (Neustadt 12)
Reihenwohnhaus in der barocken Neustadt (Neustadt 4)
Standort
Neustadt
32756 Detmold
  • Denkmalschutz Denkmalgeschützt
  • Sanierung Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert
Baujahr:
Anfang 18. Jh. / Ende 19. Jh.
Epoche(n):
Barock, Historismus
Urheber*in:
Bauherr*in:

Als Neustadt wird in Detmold eine unter Graf Friedrich Adolf zur Lippe-Detmold von 1707 bis 1724 erbaute Zeile von barocken Reihenhäusern bezeichnet, die heute denkmalgeschützt ist. Im Zuge der Errichtung des Friedrichstaler Kanals sollte die Stadt Detmold auch über die Grenzen der alten Stadtmauer hinaus ausgeweitet werden. Insgesamt gehören zur Neustadt im engeren Sinn zehn barocke Häuser, die jedoch infolge mehrerer Umbauten, die gegen Ende des 19. Jahrhunderts erfolgten, nicht mehr in ihrem originalen Zustand erhalten sind. Dabei bestand das eigentliche Konzept in einer einheitlichen Gestaltung der Häuser, die als zweigeschossige verputzte und traufständige Bruchsteinbauten mit einem Mansarddach, fünf Fensterachsen und einer mittig gelegenen Haustüre, über der sich ein ovales Oberlicht befand, errichtet wurden. Diese Gliederung ist bei dem Haus Nummer 2, welches den Anfang der Häuserzeile im Norden bildet, bis heute am besten erhalten geblieben. Im Laufe der Zeit erfolgten mehrere Umbenennungen der Neustadt und auch die Durchnummerierung der Häuser wurde geändert, sodass sie anstelle der Nummern 1 bis 10 heute unter den geraden Zahlen von 2 bis 20 zu finden sind.

Neben der Häuserzeile entstand zur selben Zeit als südlicher Abschluss der Neustadt das sogenannte Neue Palais, das heute als Gebäude der Musikhochschule Detmold genutzt wird. Heute zählt man zur Neustadt auch einige weitere denkmalgeschützte Gebäude, die im Grunde nicht zur Neustadt im ursprünglichen Sinne gehören, wie das Hotel Lippischer Hof, das Neue Palais mit Palaisgarten, das Detmolder Sommertheater, die Gaststätte „Neuer Krug“ und die Obere Mühle.

Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 28.10.2015

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Kategorien

Architektur Wohnbauten Mehrfamilienhäuser/Wohnsiedlungen