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Ulrepforte Köln

Ulrepforte Köln
Blick von der Ulrichgasse

Ulrepforte Köln
Blick von der Ulrichgasse
Standort
Kartäuserwall/Sachsenring
50677 Köln
  • Denkmalschutz Denkmalgeschützt
  • Sanierung Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert
Baujahr:
13. Jh. / 1885/86 (Restaurierung)
Epoche(n):
Romanik
Urheber*in:
Vincenz Statz (Restaurierung 19. Jh.)
- keine Angabe - (Ursprungsbau 13. Jh.)
Bauherr*in:

Die Ulrepforte in Köln ist ein kleines Stadttor am Kartäuserwall, welches im frühen 13. Jahrhundert errichtet wurde. Die Kölner Stadtmauer war ursprünglich mit 12 Toren ausgestattet. Die Ulrepforte war das kleinste der landseitigen Stadttore, die den Zugang durch den dritten Mauergürtel der mittelalterlichen Stadtbefestigung gewährten.
Die Bezeichnung geht zurück auf die Ulner, Töpfer, die hier im Mittelalter in unmittelbarer Nähe tätig waren.
Die Ulrepforte wurde als Doppelturmtor mit einem mehrgeschossigen Mittelbau und einer Durchfahrt errichtet. Dabei war die Durchfahrt auf der Feldseite von zwei halbrunden und stadtseitig offenen Türmen flankiert.

Im 14. Jahrhundert wurde das Tor aufgegeben und daraufhin hinter dem Flankenturm im Norden ein Mühlenturm angefügt. Der umgebende Mühlengang ist mit einem Kreuzgratgewölbe bedeckt.
Der Bau wurde 1885/86 von Vinzenz Statz restauriert und mit einem neuen Dach versehen. Dabei wurde der Turm mit einem Aussichtsraum mit einer umlaufenden hölzernen Galerie ausgestattet.

Siehe auch Route Stadtbefestigung Köln

Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 05.05.2015

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Architektur Öffentliche Gebäude Schlösser/Burgen/Stadtbefestigungen