53940 Hellenthal
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Denkmalgeschützt
- Baujahr:
- 1954-59 / 1962-65 / 1982-86
- Epoche(n):
- 1950er-70er Jahre
- Urheber*in:
- Bauherr*in:
Die Oleftalsperre bei Hellenthal (Wasserverband Eifel-Rur) dient sowohl der Trinkwassergewinnung als auch der Herstellung von Strom. Das Einzugsgebiet der Talsperre zieht sich über den Kreis Euskirchen und den Kreis Aachen hinweg und liegt inmitten des Nationalparks Eifel. Die Talsperre wird hauptsächlich durch den namensgebenden Fluss Olef gespeist. Weitere Wasser zuführende Flüsse sind die Urft, die Rur und die Maas.
Die knapp 300 Meter lange Staumauer ist eine Pfeilerzellenmauer, das heißt sie besteht aus einer Kette von Pfeilerzellen aus unbewehrtem Beton. Seit der Erbauung zwischen 1954 und 1959 wurden die Betonpfeiler zweimal verstärkt. Das erste Mal zwischen 1962 und 1965 noch vor der offiziellen Inbetriebnahme und der ersten Vollflutung im Jahr 1965. Die zweite Verstärkung erfolgte zwischen 1982 und 1986.
Jeder Pfeiler ist statisch unabhängig von den Nachbarpfeilern und kann dennoch dem ernormen Wasserdruck stand halten. Die höchste Stauhöhe liegt bei 50,13 Metern, insgesamt können so 19,3 hm³ Wasser gestaut werden. Das angegliederte Wasserkraftwerk kann mit zwei Wasserturbinen bis zu drei Megawatt Strom erzeugen. In der gesamten Talsperre sorgen vier Fischbauchklappen für den Schutz der heimischen Fisch- und Tierarten.
Im April 2007 wurde die Talsperre durch den Künstler Klaus Dauven mit Hochdruckreinigern umgestaltet. Das Projekt „Wildwechsel“ zeigt seitdem heimische Wald- und Wassertiere auf dem grauen Beton der Talsperre.
Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 03.05.2011
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