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St. Adelheid in Müllekoven

St. Adelheid in Müllekoven
St. Adelheid in Müllekoven
St. Adelheid in Müllekoven von oben
Eingangsbereich St. Adelheid in Müllekoven
St. Adelheid in Müllekoven
Westansicht St. Adelheid in Müllekoven
Turm mit Adelheidis-Brunnen
Adelheidis-Brunnen
Innenraum St. Adelheid in Müllekoven
Innenraum St. Adelheid in Müllekoven
Altarbereich St. Adelheid in Müllekoven
Altar St. Adelheid in Müllekoven
Innenraum St. Adelheid in Müllekoven
Innenraum St. Adelheid in Müllekoven
Innenansicht Taufkapelle
Innenansicht Taufkapelle

St. Adelheid in Müllekoven
St. Adelheid in Müllekoven
St. Adelheid in Müllekoven von oben
Eingangsbereich St. Adelheid in Müllekoven
St. Adelheid in Müllekoven
Westansicht St. Adelheid in Müllekoven
Turm mit Adelheidis-Brunnen
Adelheidis-Brunnen
Innenraum St. Adelheid in Müllekoven
Innenraum St. Adelheid in Müllekoven
Altarbereich St. Adelheid in Müllekoven
Altar St. Adelheid in Müllekoven
Innenraum St. Adelheid in Müllekoven
Innenraum St. Adelheid in Müllekoven
Innenansicht Taufkapelle
Innenansicht Taufkapelle
Standort
Sankt-Adelheid-Straße 11
53844 Troisdorf
  • Denkmalschutz Denkmalgeschützt

Die Kirche S. Adelhei im Troisdorfer Stadtteil Müllekoven wurde zwischen 1962 und 1964 nach Plänen des bekannten Kölner Architekten Prof. Gottfried Böhm errichtet und aus historischer Verbundenheit heraus der ersten Äbtissin des Stifts Vilich, der Hl. Adelheid, geweiht.

Der moderne rote Backsteinbau mit den markanten schwarzen Schieferdächern besteht aus der Addition geometrischer Körper, die sich durchdringen. Der runde Glockenturm mit Kegeldach findet eine formale Entsprechung in der kleineren halbrunden Taufkapelle, die ebenfalls mit einem schwarzen Schieferdach bekrönt ist. Der bis zum Boden voll verschieferte Chorbereich ist im Nordosten in den quadratischen Kirchenraum eingeschoben und überragt den Baukörper der Kirche mit einem asymmetrischen Dach.

Der Innenraum der Kirche besteht aus einem kastenförmigen Saal auf quadratischem Grundriss mit flacher Rippendecke. Die Wände sind wie außen aus rotem Backstein. Der weiß gefasste rechteckige Altarraum des eingeschobenen Chores ist nach oben zum Dachturm geöffnet. Von dort fällt durch Fenster Tageslicht herein, was den weiß gefassten Altarbereich erleuchtet, der sich dadurch vom restlichen Kirchenraum mit seinen Backsteinwänden abhebt. Die Kirchenfenster entwarf Gottfried Böhm selbst.

In den Fenstern der zylindrischen Taufkapelle Fenster sind Seerosenmotive in Weiß und Gelb auf blau-weißem Hintergrund abgebildet. Das massive Taufbecken in der Mitte der Kapelle besteht aus Marmor und ist mit einem floral gestalteten Bronzedeckel versehen.

Um 1990 wurde der Chorraum an die nachkonziliaren Anforderungen angepasst. Der Altar wurde nach vorne gerückt und der Tabernakel in die Taufkapelle verlegt. An der Rückwand des Chorraums wurde ein neuer Tabernakel aufgestellt.

Auf dem Vorplatz der Kirche befindet sich der Adelheidisbrunnen, der 1990 von Walburga Müller gestiftet wurde.

Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 12.06.2024

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Architektur Öffentliche Gebäude Sakralbauten