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Orgelmuseum Borgentreich

Orgelmuseum Borgentreich
Südostansicht
Südansicht
Eingangsportal
Nordostansicht

Orgelmuseum Borgentreich
Südostansicht
Südansicht
Eingangsportal
Nordostansicht
Standort
Marktstraße 6
34434 Borgentreich
  • Denkmalschutz Denkmalgeschützt
Baujahr:
1849-51 / 2002-2004 (Sanierung)
Epoche(n):
Klassizismus
Urheber*in:
Bauherr*in:

Das dreigeschossige Orgelmuseum befindet sich im ehemaligen Rathaus der Stadt Borgentreich im Kreis Höxter. Von 1849 bis 1851 wurde der klassizistische Riegelbau aus Sandsteinquadern mit Walmdach erbaut.

Die drei Geschosse mit parallel angeordneten Fenstern werden durch Gesimsbänder unterteilt. An der schmalen Nordseite durchbricht eine Dreiecksgaube mit Fenster das Walmdach. Die östliche Gebäudeseite fungiert als Hauptfassade und hat einen Mittelrisalit, vor dem eine zweiläufige Freitreppe zu dem erhöht liegenden, doppelflügeligen Eingangsportal führt. Das Eingangsportal führt in das Mittelgeschoss.

In den 1970er Jahren drohte der Abriss des Gebäudes aufgrund einer geplanten Straßenbegradigung. Dieser Abriss konnte mit Unterstützung der Denkmalbehörde und durch Bürgerbeteiligung abgewendet werden. Da sich direkt gegenüber die Kirche St. Johannes Baptist mit einer der wichtigsten Orgeln Europas befindet, wurde für ein geplantes Orgelmuseum der Museumsstandort im ehemaligen Rathaus von Borgentreich gewählt. Das Museum wurde schließlich 1980 eröffnet. Durch eine Sanierung der Ausstellungsräume von 2002 bis 2004 kam es zu baulichen Veränderungen im Inneren.

Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 05.06.2023

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Architektur Öffentliche Gebäude Kulturbauten (Kino, Theater, Museen)